Umwelterziehung

1.       Ziele

Das pädagogische Konzept der Umwelterziehung an der Hauptschule Tecklenburg ist ganzheitlich ausgerichtet. Die Orientierungsgrundlage zu dem Konzept bildet das Schulgesetz in NRW und die Kernlernlehrpläne aus den naturwissenschaftlichen Fächern Biologie, Physik und Chemie, aber auch Erdkunde.

Hierbei ist es wichtig, dass ökologische Fragestellungen und Problemfelder sowohl im Fachunterricht als auch in fächerübergreifenden Unterrichtsveranstaltungen thematisiert und diskutiert sowie bei der Gestaltung des Schullebens berücksichtigt werden.

 

2.       Mülltrennung

Die auch im öffentlichen Leben verpflichtende Mülltrennung wird auch in den einzelnen Klassenzimmern praktiziert. Dafür wurde in jeder Klasse ein einheitliches Farbensystem für die Sortierung der einzelnen Müllsorten eingeführt.

 

3.       Unterrichtsaktivitäten mit umwelterzieherischer Intention

Der Erhaltung der Umwelt kommt eine immer größere Bedeutung zu. Daher sind auch die Schulen gefordert, dem Umweltschutzgedanken besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Dabei bietet sich an, das Schulgelände  als unmittelbaren Erfahrungsbereich der Kinder in den Mittelpunkt der pädagogischen Arbeit zu stellen. Aber auch außerschulische Projekte bieten sich für das Erlernen eines verantwortungsbewussten Umgangs mit der Natur an.

 

      3.1. Schulgarten

Im Wahlpflichtunterricht Schulgarten pflegen die Schülerinnen und Schüler intensiv unter fachlich kompetenter Aufsicht den Schulgarten. So entstanden im Laufe der letzten Jahre ökologisch wertvolle Habitate, wie z.B. Trockenmauer, Teiche, Reisighecke, Igelburg, Steinhaufen, Nisthilfen für Insekten und Vögel und eine Kompostanlage.

 

      3.2.Ziegenhof

Der ortsansässige Ziegenhof, der unter den strengen ökologischen Auflagen eines Demeter- Betriebes landwirtschaftlich geführt wird, ermöglicht Schülerinnen und Schülern Einblicke in die Arbeit auf einem Ziegenhof. In Arbeitsgemeinschaften und einer Projektwoche lernten die Schülerinnen und Schüler unmittelbar den Arbeitsalltag eines solchen Betriebes kennen.

 

 

 

3.3.Aquaristik

Das schuleigene Aquarium in der Pausenhalle der Hauptschule Tecklenburg beherbergt Buntbarsche und Welse. Es wird von Schülerinnen und Schülern im Wahlpflichtunterricht gepflegt.

 

4.       Exkursionen

Der naheliegende Teutoburger Wald bietet leicht die Möglichkeit auch in Doppelstunden Exkursionen durchzuführen. Botanische, zoologische Themenkomplexe sowie Bestimmungen zu Pilzen oder aber Quellgebiete lassen sich hier ideal handlungsorientiert erforschen.

 

4.1.Meerforellenprojekt in Dänemark

Dieses Projekt wurde als eigenes Konzept bereits beschrieben.

 

5.       Thermografie

Mit Infrarotthermometern messen Schülerinnen und Schüler die Temperaturen am Schulgebäude, an alten Fachwerkhäusern der Altstadt Tecklenburg und an modernen Neubauten. Anschließend erstellen sie Thermografiebilder und werden so für die Themenfelder des Klimaschutzes und Energiesparens sensibilisiert.

 

  1. PHV-Anlage

Seit 2006 betreibt die Hauptschule Tecklenburg eine eigene Photovoltaikanlage (5,9 kw/p). Diese Anlage wurde seinerzeit im Rahmen einer Projektwoche mit einer Schülergruppe installiert. Begleitend dazu wurde im naturwissenschaltichen Unterricht der Klassen die Bedeutung der Nutzung regenerativer Energienutzung  und die Problematik der CO2 –Emissionen thematisiert. Zur Veranschaulichung dessen dient darüber hinaus ein elektronisches Display der Anlage in der Pausenhalle.

Zur  Realisierung des Projekts war die Gründung einer zivilrechtlichen Gesellschaft (GbR) not­wendig. Diese besteht aus drei Lehrern der Schule. Zur Finanzierung der Anlage wurde seinerzeit ein Darlehen in Höhe von 12.000 € der GbR zur Verfügung gestellt. Dieses Darlehen wird mit der letzten Tilgungsrate in Höhe von 3.000 € im März 2012 zurückgezahlt sein. Die weiteren Überschüsse aus dem Betrieb der Anlage in Höhe von ca. 3.000 € jährlich fließen bis zum Jahr 2025 in voller Höhe dem Freundeskreis der Schule und damit der Schule zu.