Tag der offenen Tür 2015

Anmeldung für das Schuljahr 2015/2016

 

Die Anmeldungen für das neue Schuljahr 2015/2016 werden in der Zeit vom 17. Februar bis 20. Februar 2015, und zwar:

 

Dienstag, 17.02.2015 08.00 - 15.00 Uhr
Mittwoch, 18.02.2015 08.00 - 16.00 Uhr
Donnerstag, 19.02.2015 08.00 - 15.30 Uhr
Freitag, 20.02.2015 08.00 - 18.00 Uhr


 

im Sekretariat der Hauptschule, Howesträßchen 18, 49545 Tecklenburg, und nach Absprache entgegengenommen.

 

Zur Anmeldung mitzubringen ist das Empfehlungsschreiben der Grundschule sowie die Geburts­urkunde oder das Familienstammbuch.

Ernennungsurkunde für den Hauptschulleiter

„Genau der richtige Mann“

Tecklenburg - 

Da kann nichts mehr schief gehen: „Tatkraft und Kreativität, Hilfsbereitschaft und Humor, Durchhaltevermögen und Flexibilität“ zeichnen das Kollegium der Hauptschule aus. Und an der Spitze steht ein Mann, „der wunderbar in dieses Team passt“. Konrektorin Angela Müller-Muthreich und ihre Kollegen hießen gestern Michael Cox offiziell als Schulleiter willkommen. Schulamtsdirektorin Barbara Becker aus Münster überreichte ihm die Ernennungsurkunde zum Rektor.

von Ruth Jacobus

Die Ernennungsurkunde überreichte Barbara Becker an Michael Cox. Stefan Streit (rechts) gehörte zu den ersten Gratulanten.  Foto: Ruth Jacobus
Die Ernennungsurkunde überreichte Barbara Becker an Michael Cox. Stefan Streit (rechts) gehörte zu den ersten Gratulanten. Foto: Ruth Jacobus
 

Vor knapp zwei Monaten habe Cox „das Boot Hauptschule als Kapitän übernommen“, schilderte seine Stellvertreterin und betonte die hervorragende Zusammenarbeit.

Dass Michael Cox „genau der richtige Mann“ für die Tecklenburger Hauptschule sei, betonte Barbara Becker. „Sie sind einer der wenigen Schulleiter, denen es gelingt, auch in schwierigen Zeiten Neuerungen einzuführen“, lobte sie. Er schaffe es, das Kollegium auf dem Weg mitzunehmen. Zudem habe er stets die Förderung der Schüler im Blick.

Ein Schiff mit 388 Schülern zu steuern, sei eine große Herausforderung. Darauf verwies Bürgermeister Stefan Streit. Der Hauptschulstandort Tecklenburg habe Perspektive, und diese habe den Namen Michael Cox.

Das Schiff habe trotz vieler Klippen und stürmischer See immer Kurs gehalten, griff der Schulpflegschaftsvorsitzende Johannes Lagemann das Bild auf.

Mit aller Kraft werde er sich für die Hauptschule einsetzen, für Kollegium und Schüler, für die es sich lohne, versprach Michael Cox. Lehrer zu sein, das habe früher unterrichten und erziehen bedeutet. Heute seien die Pädagogen zuständig für Inklusion, Konfliktlösung, Berufsberatung und mehr. Sie müssten zudem Animateur und Entertainer sein. Ein Schulleiter sei Pädagoge, Verwaltungschef und Controller zugleich.

Er wünsche sich, dass die Bildungspolitik mehr Bedeutung bekomme, eine deutliche Anerkennung der Leistung der Lehrer und mehr Zeit für die Schüler sowie Toleranz, Achtung und Respekt voreinander.

Michael Cox dankte allen, dass er mit offenen Armen empfangen worden sei. Ein besonderer Dank ging an seinen kleinen Sohn dafür, dass „er auf viele schwierige Fragen einfache Antworten kennt“.

Nach den offiziellen Worten wurde es munter im Lehrerzimmer, Vorführungen der Schüler sorgten für Begeisterung. Sie hatten zudem ein besonderes Geschenk: Eine überdimensionale Karte, auf der alle Jungen und Mädchen unterschrieben hatten.

aus: WN, 31.10.2014

Informationsveranstaltung für Grundschuleltern

Am 30. September hat die Informationsveranstalltung für die Eltern der zukünftigen Fünftklässler in der Grundschule Tecklenburg stattgefunden.

Nachfolgend finden Sie den Vortrag als Download, falls Sie verhindert waren oder einfach nochmal etwas nachlesen möchten.

 

Informationsveranstaltung Grundschule 2014
Vortrag Grundschule.pdf
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Michael Cox hat die Leitung übernommen

Von Ruth Jacobus

Seit zwei Wochen leitet Michael Cox die Hauptschule. Der 45-Jährige legt großen Wert auf Teamarbeit. Foto: Ruth Jacobus
Seit zwei Wochen leitet Michael Cox die Hauptschule. Der 45-Jährige legt großen Wert auf Teamarbeit. Foto: Ruth Jacobus

„Hauptschule macht Spaß.“ Wenn Michael Cox so etwas sagt, dann ist das keine leere Worthülse. Schließlich war er 13 Jahre lang Lehrer und zuletzt Leiter der Grevener Marien-Hauptschule. Seit zwei Wochen ist er Leiter der Tecklenburger Hauptschule – und befindet sich noch, wenn man so will, in der „Orientierungsphase“. „Beobachten, wahrnehmen, mit den Kollegen sprechen.“ Wichtig ist ihm zunächst, die Schule intern kennenzulernen.

„Ich bin der Neue und komme in bestehende Strukturen“, will Cox sich Zeit lassen und nicht sofort den einen oder anderen Schwerpunkt setzen. Obwohl – einen nennt er doch: Die Berufsorientierung – darauf wurde in der Tecklenburger Hauptschule bislang schon großer Wert gelegt – ebenso wie in Greven.

Und wenn es Veränderungen geben sollte, dann nicht im Alleingang. Sicher gebe es Dinge, die man allein entscheiden könne, sagt Cox. „Aber viel schöner ist es doch im Team“, legt der neue Schulleiter großen Wert auf eine kooperative Zusammenarbeit mit dem Kollegium.

Der 45-Jährige hat in Münster Biologie und Geografie (Sekundarstufen I und II) studiert und wollte eigentlich Gymnasiallehrer werden. Doch Stellen für Lehrer waren damals rar gesät. Also nahm er nach seinem Referendariat zunächst eine Stelle als Koch in einem kleinen Restaurant in Münster an – parallel dazu bewarb er sich weiter und fand dann eine Stelle an der Grevener Hauptschule. Bereits nach wenigen Wochen wurde er Klassenlehrer.

Kein Gedanke mehr ans Gymnasium? „Es hat mir sehr viel Spaß gemacht. Also bin ich da geblieben.“ Als sehr erfüllend beschreibt er die Tätigkeit eines Pädagogen in einer Hauptschule.

Es folgte die Ernennung als kommissarischer Leiter der Grevener Hauptschule und die Teilnahme am Eignungsfeststellungsverfahren. Nach der bestandenen Prüfung übernahm er offiziell die Leitung der Schule – die 2017 auslaufen wird. Der Wechsel nach Tecklenburg eröffnete Cox eine berufliche Perspektive.

In Tecklenburg hat er eine Schule übernommen, die inhaltlich für ihre hervorragende Arbeit bekannt ist, im Bereich der Ausstattung aber zu wünschen übrig lässt. „Der Investitionsbedarf ist enorm“, hat Cox schnell festgestellt. Man könne durchaus eine Million Euro in die Schule stecken, ohne es zu merken. Dabei sind klemmende Türen wohl noch das geringste Übel.

Letztendlich gehe es darum, den Schülern zu ermöglichen, gut zu lernen, hält Cox fest. Und da sind die Lehrer wichtiger als ein perfekt ausgestatteter Klassenraum.

Der neue Schulleiter ist übrigens ein weit gereister Mann. Sein Lieblingsland ist Neuseeland mit seinem Klima, das von subtropisch bis subarktisch reiche. Die vielen Pflanzen- und Tierarten faszinieren den Biologie- und Erdkundelehrer. Er hat fast die ganze Welt gesehen. „Nur die Antarktis noch nicht“, erzählt er schmunzelnd.

Neben dem Reisen hat er aber ein eindeutiges Lieblingshobby: „Meine Familie.“

aus: WN, 03.09.2014

„Hausi“ in den Ruhestand verabschiedet

 

Von Ruth Jacobus

Foto. Ruth Jacobus

Seit über drei Jahrzehnten wird er liebevoll „Hausi“ genannt: Hubert Brüggen (2. von rechts), Hausmeister der Hauptschule, wurde gestern in den Ruhestand verabschiedet. Mit diesem großen Bahnhof hatte er wohl nicht gerechnet: Das Rathaus schloss eine Viertelstunde früher, damit die Verwaltungsmitarbeiter an der Feierstunde teilnehmen konnten. Denn auch im Rathaus war er tätig, kümmerte sich unter anderem um die Post. Bürgermeister Stefan Streit (Mitte) lobte Brüggen als den guten Geist der Schule, der immer ansprechbar gewesen und sehr beliebt sei. Auch die stellvertretende Schulleiterin Angela Müller-Muthreich (links) und Schulleiter Michael Cox (2. von links) wünschten Brüggen und seiner Frau Jutta alles Gute für den Ruhestand.

aus: WN, 30.08.2014

Rat bestätigt Cox als Rektor

Michael Cox ist am Dienstagabend vom Stadtrat Tecklenburg wie erwartet zum neuen Leiter der dortigen Hauptschule gewählt worden Foto: jbe
Michael Cox ist am Dienstagabend vom Stadtrat Tecklenburg wie erwartet zum neuen Leiter der dortigen Hauptschule gewählt worden Foto: jbe

 

Dass die Schulkonferenz ihn will, ist schon länger klar. Jetzt hat auch der Tecklenburger Rat sein o.K. gegeben. Dem Wechsel des Grevener Hauptschulleiters Michael Cox nach Tecklenburg steht damit nichts mehr im Wege.

Von Oliver Hengst

 

Michael Cox, derzeit noch Leiter der Marienhauptschule in Greven, ist am Dienstagabend vom Stadtrat Tecklenburg wie erwartet zum neuen Leiter der dortigen Hauptschule gewählt worden – einstimmig. Zuvor hatte bereits die Schulkonferenz ihren Segen geben. Cox wird zum 1. August die neue Stelle antreten, die frei wird, weil der bisherige Schulleiter Rudolf Grunden im Sommer in den Ruhestand geht.

„Es geht um Perspektiven“, sagte Cox auf WN-Anfrage zu seiner persönlichen Motivation für die – letztlich erfolgreiche – Bewerbung. Als Leiter einer auslaufenden Schule muss man – wenn man Schulleiter bleiben möchte – sich umsehen nach einer Stelle, die vakant ist.“ In Tecklenburg habe sich diese Möglichkeit ergeben. „Ich hätte mir gewünscht, in Greven bleiben zu können – zum Beispiel an einer möglichen Sekundarschule.“ Doch diese Option habe sich nicht ergeben. Insofern habe er sich neu orientiert und in Tecklenburg die Chance ergriffen, dort weiter eine Hauptschule zu leiten. „Ich mag diese Schulform, ich arbeite gern für die Schüler“, sagt er. „Insofern hat es eine gewisse Logik.“

In Tecklenburg finde er gute Rahmenbedingungen vor. Die dortige Hauptschule sei „stabil zweizügig“. Er halte es gar für möglich, eine Steigerung der Schülerzahl zu erreichen – und zwar nicht nur durch Einpendler von außen, sondern durch eine Attraktivitätssteigerung für Schüler aus Tecklenburg. Dazu könne eine Kooperation mit dem örtlichen Gymnasium dienlich sein. Die Hauptschule biete die Chance, verschiedene qualifizierte Schulabschlüsse zu erreichen. Hauptschüler, denen man zu einem guten Realschulabschluss nach Klasse 10 verhelfen könne, stünde dann die gymnasiale Oberstufe offen. „Es ist mein Ziel, die Hauptschule Tecklenburg langfristig möglichst attraktiv aufzustellen.“

Dass an seiner derzeitigen Schule in Greven nicht alle vom bevorstehenden Wechsel begeistert sind, ist Cox bewusst. Aber es werde eine tragfähige Lösung für die auslaufende Schule geben, die nur noch bis 2017 besteht. Wie diese Lösung aussieht, soll in den nächsten Tagen im Rahmen eines Pressegespräches mit dem Schulträger – also der Stadt Greven – bekannt gegeben werden.

aus: WN, 25.06.2014

Schule als Lebensraum sehen

Rudolf Grunden verlässt die Hauptschule nach 35 Jahren. Noch hat der künftige Ruheständler viel Arbeit. Foto: Ruth Jacobus
Rudolf Grunden verlässt die Hauptschule nach 35 Jahren. Noch hat der künftige Ruheständler viel Arbeit. Foto: Ruth Jacobus

Ein schnelles Klopfen, und schon öffnet sich die Tür. Kollegen wollen etwas klären, eben eine Durchsage machen, müssen etwas regeln. Das Büro von Rudolf Grunden steht ihnen immer offen. Und gerade jetzt, kurz vor den Sommerferien, gibt es noch sehr viel zu tun in der Hauptschule. Für deren Leiter gilt dies ganz besonders: Er verabschiedet sich zum Ende des Schuljahres in den Ruhestand.

Von Ruth Jacobus

 

„Es ist ein komisches Gefühl“, beschreibt Grunden. Doch eigentlich habe er es noch nicht richtig realisiert, dass bald Schluss ist mit dem Berufsleben. Zudem wird der Übergang in den Ruhestand eher gleitend. Der Schulleiter wird noch den neuen Stundenplan erstellen, statistische Arbeiten erledigen und dann Urlaub machen – zum ersten Mal außerhalb der Ferienzeit.

2009 hat Grunden die Leitung der Hauptschule von Alfred Feddermann übernommen. Seit 2001 war er bereits Konrektor. „Ich wollte eigentlich nie die Schulleitung“, blickt Grunden schmunzelnd zurück auf insgesamt 35 Jahre, die er in Tecklenburg unterrichtet hat. Und eigentlich war es ihm auch nicht ins Stammbuch geschrieben, dass er einmal Lehrer werden würde. Er war noch nicht einmal 14 Jahre alt, da begann er eine Banklehre in seiner Heimatstadt Rhede im Kreis Borken. Der Bankkaufmann war dann später als Kreditsachbearbeiter in Münster tätig und besuchte nebenher die Abendschule. „Das war eine harte Zeit“, erzählt er.

Eigentlich wollte er bei der Bank bleiben. Doch dann kam der Sinneswandel, der Wunsch, mit Jugendlichen zu arbeiten. An der Pädagogischen Hochschule in Münster studierte er Deutsch, Geschichte und Religion, wurde Referendar an der Aasee-Hauptschule in Ibbenbüren und schließlich Lehrer in Tecklenburg.

In den 35 Jahren, in denen er im Burgstädtchen seinem Traumberuf nachgeht, hat sich Vieles verändert. Anfangs waren es noch 30, 40 Prozent der Grundschüler, die zur Hauptschule wechselten. Jetzt liege die Übergangsquote in Tecklenburg noch bei zehn bis 15 Prozent, nennt Grunden Zahlen. In größeren Städten sieht das noch schlechter aus. Dort rutschte die Quote auf drei bis fünf Prozent.

„Früher, da war die Hauptschule ein Reform-Motor“, weiß Grunden. Mit ihrem praktischen Lernen, der Berufswahlvorbereitung und den Praktika habe sie Modellcharakter für andere Schulformen gehabt. Ein Vorreiter war speziell die Tecklenburger Schule. „Den Ganztag gibt es hier schon seit 25 Jahren.“

„Die Schule als Lebensraum“, steht für Grunden ganz oben. Das bedeutet nicht nur Arbeiten mit dem Kopf. Dazu gehören Angelausflüge, Skifreizeit und Sprachreisen ebenso wie Fördermaßnahmen und Hausaufgabenbetreuung. Innovativ zu sein mache die Stärke der Hauptschule aus.

Und die gute Arbeit, die sich herumspricht. Deshalb wünscht Rudolf Grunden seinen Kollegen auch, dass die Schule noch lange fortbesteht. Und dass das Betriebsklima bleibt, wie es ist.

„Wie Zahnräder, die perfekt ineinander greifen“, beschreibt Konrektorin Angela Müller-Muthreich die Zusammenarbeit. Und wirkt etwas wehmütig.

aus: WN, 28.06.2014

Ein hervorragender Jahrgang

Aufbruch in eine neue Zeit: 67 junge Damen und Herren erhielten gestern ihre Abschlusszeugnisse. Foto: Ruth Jacobus
Aufbruch in eine neue Zeit: 67 junge Damen und Herren erhielten gestern ihre Abschlusszeugnisse. Foto: Ruth Jacobus

Von Ruth Jacobus

„Simply the best“ – meinen die Schüler damit sich selbst? Die Schule? Die Antwort blieb gestern Nachmittag offen bei der Abschlussfeier der Hauptschule im Kulturhaus. Dass aber sowohl die jungen Damen und Herren als auch die Schule ganze Arbeit geleistet haben, wurde anhand der Zahlen deutlich, die Schulleiter Rudolf Grunden präsentierte. Von den insgesamt 67 Absolventen haben 31 den Hauptschulabschluss gemacht, 34 die Fachoberschulreife erlangt und davon wiederum 18 die Qualifikation für die gymnasiale Oberstufe.

Doch es sind nicht nur die guten Noten, die diesen Jahrgang auszeichnen. „Das soziale Verhalten ist selten so gut gewesen“, lobte Grunden. „Sonst wäre ich auch nicht mit Euch auf Klassenfahrt gefahren.“ Der Schulleiter betonte, dass das alles auch ein Verdienst der Eltern und der Lehrer sei.

Welche Eigenschaften er seinen Schülerinnen und Schülern für den weiteren Werdegang wünscht? Freigiebig, gerecht, gütig, mutig, weise, verträglich, ausdauernd, zielbewusst und erneuerungsfähig. Er rief dazu auf, den Aufbruch in eine neue Zeit zu wagen, was auch für ihn selbst gelte. „Auch für mich geht die aktive Schulzeit zu Ende. Es freut mich sehr, dass ich mit Euch meine Dienstzeit abschließen kann“, so der künftige Ruheständler.

Der stellvertretende Bürgermeister Klaus Holthaus hob angesichts der guten Zeugnisse die Qualität der Tecklenburger Hauptschule hervor. Die gute Leistung spreche für die Lehrenden und die Lernenden gleichermaßen.

„Ihr könnt nun ins Leben starten“, forderte Johannes Lagemann, der Vorsitzende der Schulpflegschaft, die jungen Leute dazu auf, sich auf das Neue zu freuen.

Sieben Schüler blickten stellvertretend für alle in ihrem alphabetischen Resümee zurück auf die Schulzeit, von A wie Arbeiten („Haben wir die gehasst“) bis Z wie Zeugnisse („Die haben wir gleich in der Hand.“) Dass sie die Arbeit und auch den persönlichen Einsatz ihrer Lehrer zu schätzen wissen, bewiesen sie mit roten Rosen für das Hauptschul-Team.

Mit einem ruhigen Klavierstück, gespielt von Anika Hartmann, hatte die Feier begonnen, mit schallendem Gelächter ging sie zu Ende. Die vier Klassen hatten jeweils eine Foto-Show von ihrer Abschlussfahrt erstellt, unterlegt mit passenden Kommentaren.

Gestern Abend wurde in Hövels Festhalle in Saerbeck der Abschluss gefeiert.

aus: WN, 19.06.2014

Cox wird Schulleiter in Tecklenburg

Michael Cox leitet derzeit die Marienhauptschule.   Foto: jbe
Michael Cox leitet derzeit die Marienhauptschule. Foto: jbe

Greven/Tecklenburg - 

Michael Cox soll neuer Leiter der Hauptschule Tecklenburg und damit Nachfolger von Rudolf Grunden werden. Dieser verabschiedet sich zum Ende des Schuljahres in den Ruhestand.

 

Michael Cox ist derzeit Leiter der Marienhauptschule in Greven. Diese läuft 2017 aus. Besucht wird sie derzeit noch von gut 200 Schülerinnen und Schüler in den Jahrgangsstufen sieben bis zehn (elf Klassen). Im März vergangenen Jahres hatte Cox die Leitung offiziell übernommen, die er zuvor bereits viele Monate kommissarisch innehatte.

Das Eignungsfeststellungsverfahren, das notwendig ist, um eine Schulleiterstelle zu übernehmen, hatte er 2012 mit Bestnote absolviert. Neben seiner Tätigkeit als Pädagoge hat er sich unter anderem weiterqualifiziert als Lehrerausbilder und Computerfachmann. Er gilt als Teamplayer und Brückenbauer.

Die Schulkonferenz der Hauptschule Tecklenburg hat Michael Cox bereits einstimmig zum neuen Schulleiter gewählt. Nun muss noch der Stadtrat zustimmen, der am 24. Juni zu seiner konstituierenden Sitzung zusammenkommt. Weil dieses Votum noch aussteht, wollte sich Cox auf WN-Anfrage zu seiner beruflichen Zukunft nicht äußern. Beobachter in Tecklenburg gehen jedoch davon aus, dass Cox’ Wahl durch den örtlichen Stadtrat nur noch eine Formsache ist.

Die Tecklenburger Hauptschule wird derzeit von gut 380 Schülern in 18 Klassen besucht. Großgeschrieben wird die Berufsorientierung mit Praktika sowie die Zusammenarbeit mit heimischen Unternehmen. Das war auch Michael Cox in Greven ein großes Anliegen. So schloss die Marienhauptschule unter seiner Leitung zuletzt Kooperationsverträge mit Aldi und Biederlack, um auf diese Weise die Ausbildungschancen der Hauptschüler zu verbessern. In Tecklenburg findet er gute Voraussetzungen, um seine Arbeit im Sinne der Berufsvorbereitung fortzusetzen.

aus: WN 17.06.2014

Hauptschüler unterstützten das Bürgerbündnis durch eine Umfrage in der Altstadt

Umfrage hin oder her: Die Hauptschüler verzichteten auf gediegene Kleidung, schließlich haben sie „Mottowoche“. Gestern kamen die Zehntklässler als Hippies verkleidet. Foto: Ruth Jacobus
Umfrage hin oder her: Die Hauptschüler verzichteten auf gediegene Kleidung, schließlich haben sie „Mottowoche“. Gestern kamen die Zehntklässler als Hippies verkleidet. Foto: Ruth Jacobus

Die bunte Schülerschar fiel auf: Als Hippies verkleidet, mit farbenfrohen Klamotten, Stirnbändern und großen Sonnenbrillen zogen die jungen Leute gestern Mittag durch die Stadt, um eine durchaus erst gemeinte Umfrage zur Energieeffizienz durchzuführen.

Von Ruth Jacobus

 

Ein wichtiges Thema, für das die Mädchen und Jungen der Klasse 10 B1 allerdings ihre Mottowoche nicht unterbrechen wollten. Am 18. Juni werden sie aus der Schule entlassen. Die Zeugnisse sind geschrieben. „Wir haben Zeit“, nannte Physiklehrerin Tatjana Rerich einen Grund für die gestrige Aktion.

Initiiert worden ist sie vom Bürgerbündnis, das auch die Ergebnisse auswerten wird. Hintergrund der Befragung ist das Bemühen des Bürgerbündnisses, die Lebens- und Wohnqualität in Tecklenburg zu verbessern. Dazu gehört nach Ansicht des Bündnisses auch, die Energieeffizienz in den Altstadt-Gebäuden zu steigern und Anreize zu geben, in Tecklenburg zu wohnen.

Die Hauptschüler klingelten gestern bei Hausbesitzern an und baten sie, einen Fragebogen auszufüllen. Wie sieht es mit der Wärmedämmung aus? Sind die Fenster einfach oder doppelt verglast? Mit welcher Energie wird geheizt und welche Heiztechnik benutzt? Das wollten die Schüler wissen. Zudem ging es um den Warmwasserbedarf, den Brennstoffverbrauch und geplante Sanierungsmaßnahmen.

Aus den gesammelten und ausgewerteten Ergebnissen soll ein Energiekataster erstellt werden. Ziel sei es, so das Bürgerbündnis, ein Energieverbundnetz zu entwickeln.

„Die Leute waren sehr freundlich“, zogen die Schüler gestern abschließend ein positives Resümee. Aber vielleicht haben dazu auch die fröhlichen Hippie-Klamotten der jungen Leute beigetragen. Die Verkleidung macht ihnen sichtlich Spaß. Nicht nur Hippies sind ein Thema ihrer Mottowoche, sondern auch Einschulung, Helden der Kindheit und Geschlechtertausch.

aus: WN, 12.06.2014

Türen öffnen – den Aufbruch wagen

Szenische Darstellungen: Ein großes Plakat haben die jungen Leute der Hauptschule gefertigt. Es ist während des Abschlussgottesdienstes am 18. Juni zu sehen. Foto: Jendrik Peters
Szenische Darstellungen: Ein großes Plakat haben die jungen Leute der Hauptschule gefertigt. Es ist während des Abschlussgottesdienstes am 18. Juni zu sehen. Foto: Jendrik Peters
Von Jendrik Peters

 

Türen öffnen sich, Türen schließen sich und versperren einem den Weg. Türen können sich jedoch auch öffnen und den Weg für etwas Neues freimachen.

Zu diesem Thema wollen die Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Tecklenburg ihren Abschlussgottesdienst gestalten. Die Schüler der zehnten Klasse trafen sich in der Evangelischen Jugendbildungsstätte Tecklenburg und erarbeiteten unter Anleitung von erfahrenen Referenten verschiedene Beiträge für die Feier am 18. Juni.

Eine Gruppe bereitete den liturgischen Ablauf vor, eine weitere kümmerte sich um die Musik und studierte sogar drei Gospel-Songs ein. „Wir freuen uns sehr, dass wir in diesem Jahr einen so musikalischen Gottesdienst haben“, sagte Sabine Meyer-Hüggelmeyer, Lehrerin an der Hauptschule.

In anderen Gruppen wurden große Schlüssel gebastelt, auf denen Botschaften stehen. Diese sollen im Gottesdienst aufgehängt werden, genauso wie eine große Leinwand, auf die verschiedene Gedanken zum Thema „Türen öffnen – Aufbrauch wagen“ gemalt wurden.

„Es ist toll zu sehen, dass die Schüler so engagiert sind und sich bestmöglich einbringen“, freut sich Lehrerin Gabriele Laumann. Eine Theatergruppe versuchte sich in szenischen Darstellungen, in dem sie anhand einer Tür verschiedene Motive darstellten und kleine Situationen mit einer Tür nachstellten. Passend zum Thema wurden auch Schlüsselanhänger gebastelt, auf denen verschiedene Türen in Tecklenburg unterlegt mit einem passenden Spruch zu sehen sind.

„Die Gruppe war wirklich toll“, freut sich die Schulreferentin des Kirchenkreises Tecklenburg, Kerstin Hemker, über den Ablauf des Projekttages.

aus: WN, 29.05.2014

Dem Traumberuf auf der Spur

Auf dem Biolandhof gehörte auch die Arbeit mit den Schweinen von Chiel van Dijk zu den Aufgaben von Florian Kipp (links). Für ein Praktikum bei W&H hatten sich (kleines Bild, von links) Daniel Minnerup, Paul Zillmann, Lennard Stalfort und Benjamin Gutaj e
Auf dem Biolandhof gehörte auch die Arbeit mit den Schweinen von Chiel van Dijk zu den Aufgaben von Florian Kipp (links). Für ein Praktikum bei W&H hatten sich (kleines Bild, von links) Daniel Minnerup, Paul Zillmann, Lennard Stalfort und Benjamin Gutaj e

Wenn an Tagen wie diesen die Schule richtig Spaß macht, dann ist Praktikumszeit. 166 Schülerinnen und Schüler der Hauptschule verbrachten drei Wochen in mehr als 145 heimischen Betrieben. „Die Berufsorientierung hat großen Stellenwert an der Schule“, so der Berufswahlkoordinator Rudi Kuiter.


 

„Die Schüler und Schülerinnen werden intensiv während des Unterrichts auf diese Praktika in den klassen acht und neun vorbereitet. Zudem fand im Februar für die Klassen acht eine vierzehntägige praktische Erprobungsphase in der Kreishandwerkerschaft statt“, so Rudi Kuiter.

Die 166 Schüler gewannen einen Einblick in sehr unterschiedliche Berufe – vom Industriemechaniker über Physiotherapeut und Konditor bis hin zur Kosmetikerin.

Sehr zufrieden und ausgefüllt mit ihrer Arbeit war die Achtklässlerin Friedericke Kipp in einer Tecklenburger Apotheke. „Die Arbeit im Labor fand ich sehr spannend. Ich durfte verschiedene Sachen abwiegen, anmischen und abfüllen. Das hat mir richtig Spaß gemacht“, so die junge Schülerin. Auch Tom Bernardy (9d) fand die dreiwöchige Zeit in der Möbeltischlerei Manecke in Ladbergen „cool“. „Es hat mich überrascht, dass mir gerade die Arbeit in einer Tischlerei so viel Spaß macht. Ein Bürojob ist nichts für mich. Ich finde es toll, etwas zu schaffen und dann das schöne Ergebnis zu sehen“, so Tom.

Für einige Schüler und Schülerinnen steht fest, was sie später einmal werden wollen. Sie haben sich schon intensiver mit ihrem Berufswunsch auseinander gesetzt. Pia Lindhammer (8a) weiß schon lange, was sie werden will: Hebamme. „Ich finde es faszinierend, dass ich mithelfen kann, Kinder auf die Welt zu bringen. Die Praktikumszeit bei Frauke Bücker in Lengerich hat mich total begeistert.“

Auch Florian Kipp (8a) kennt seinen Traumberuf. „Abwechslungsreich war die Zeit auf dem Bioland-Hof von Chiel van Dijk in Leeden. Füttern, Melken und Pflegen , aber auch Reparieren und Schweißen standen auf meinem „Stundenplan. Der Umgang mit den Tieren hat mir Freude gemacht. Es war eine Superzeit – leider viel zu kurz.“ Neben der großen Milchviehherde kümmerte Florian sich auch um die Schweinezucht. Die auf dem Biolandhof gezüchteten Tiere sind eine Kreuzung aus dem Bentheimer Landschwein und dem Rotbunten Husumer Protestschwein. Beide Rassen sind selten und vom Aussterben bedroht, so Chiel van Dijk.

Daniel Minnerup (9b) wählte – wie auch vier weitere Tecklenburger Schüler – als Praktikumsplatz die W&H Ausbildungs GmbH in Lengerich und lernte hier unter anderem in der Ausbildungswerkstatt den Beruf des Industriemechanikers und Elektronikers kennen. Ebenso erhielt er Einblicke in die Montage und den Wareneingang. Am Zeichenbrett und PC konnte er erste Schritte als technischer Produktdesigner ausprobieren. Er war mit sich und seinen betrieblichen Betreuern sehr zufrieden. Daniel möchte gerne im nächsten Jahr eine Ausbildung als Elektroniker beginnen.

Dankbar ist die Hauptschule Tecklenburg allen Betrieben für ihr außergewöhnliches Engagement und für die Unterstützung der Jugendlichen. Ohne sie wäre es nicht möglich, so vielfältige Eindrücke vom Berufsalltag zu gewinnen.

aus: WN 29.05.2014

Eins, zwei, Wiegeschritt

In der letzten Tanzstunde zeigen die Jugendlichen noch einmal, was sie gelernt haben. Auf ihren Abschlussball sind sie bestens vorbereitet. Foto: Ruth Jacobus
In der letzten Tanzstunde zeigen die Jugendlichen noch einmal, was sie gelernt haben. Auf ihren Abschlussball sind sie bestens vorbereitet. Foto: Ruth Jacobus
Von Ruth Jacobus
 

Eins, zwei drei, eins zwei drei – im Walzertakt drehen sich die Paare auf dem Parkett. Dazu erklingt „Rock around the clock“. Ja, tatsächlich, den Song gibt es auch in Walzerversion. Tanzlehrer Uwe Reinebold gibt dazu die Anweisungen, von denen nur wenige nötig sind. Nach acht Übungseinheiten sitzen die Grundschritte bei den Jugendlichen. Und sie freuen sich auf den krönenden Abschluss: ihre Schulentlassung. Dann wollen die Hauptschüler zeigen, was sie gelernt haben.

Keiner kann tanzen, alle stehen nur herum – solche Feiern sollen der Vergangenheit angehören. Deshalb kam die Idee auf, die Tanzschule Reinebold aus Ibbenbüren zu engagieren. „Die Sportangebote für die Zehner-Klassen entfallen, stattdessen wird klassenübergreifend getanzt“, schildert Schulleiter Rudolf Grunden. Bei der letzten Tanzstunde ist er als Zuschauer dabei und freut sich über das schöne Bild, das die Mädchen und Jungen bei der Polonaise in die Sporthalle zaubern. Die meisten tragen Turnschuhe, einige Mädchen aber auch hochhackige Pumps. Das Tanzen mit solchen Schuhen will gelernt sein.

„Es gibt einen kleinen Wandel“, freut sich Uwe Reinebold. Es kämen wieder mehr Jugendliche zur Tanzstunde. Dass er in Schulen geht und dort unterrichtet, nimmt zu.

Walzer, Disco-Fox und Formationstanz werden in Tecklenburg geübt und die Schüler haben viel Spaß daran. Am meisten wird allerdings gelacht, als auch vier Lehrer aufs Parkett müssen. „Rechts, links, beide, Knie, Brust, Klatsch“, kommen die Anweisungen von Uwe Reinebold immer schneller, während die dazu passenden Handbewegungen etwas außer Kontrolle geraten – sehr zum Vergnügen der Jugendlichen.

Sie sind jedenfalls gut vorbereitet auf ihren Abschlussball am 18. Juni. Rudolf Grunden kann sich auf einen Abend freuen, an dem sicherlich viel getanzt wird. Dabei dürfte der Schulleiter zu einem gefragten Tanzpartner werden: Schließlich ist es für ihn die letzte Schulentlassung. Grunden verabschiedet sich zum Schuljahresende in den Ruhestand.

aus: WN, 27.05.2014

Ehrung für Dieter Ottehenning

Foto: nn
Foto: nn

Seit 40 Jahren ist Dieter Ottehenning im Schuldienst. Der Lehrer der Hauptschule Tecklenburg wurde dafür vom Regierungspräsidenten geehrt.


 

Im feierlichen Rahmen ehrten am Donnerstag Regierungspräsident Professor Reinhard Klenke und Schulabteilungsleiter Wolfgang Weber 28 Lehrkräfte für 40 Jahre im öffentlichen Schuldienst des Landes Nordrhein-Westfalen. Darunter auch Dieter Ottehenning (links) von der Hauptschule Tecklenburg. „Ihr Engagement, über vier Jahrzehnte Bildung und Erziehung junger Menschen zu fördern, Wissen zu vermitteln und das soziale Miteinander der jungen Menschen zu stärken, ist aller Anerkennung wert“, sagte der Regierungspräsident. Von dem was Schule lehre, hänge für viele Menschen der Lebenserfolg ab.

aus: WN, 12.04.2014

Hauptschüler hängen auf dem Golfplatz 29 Nistkästen auf

Außentermin für die Schüler: Der Golfclub Tecklenburger Land, der sich verstärkt dem Naturschutz verschreibt, freut sich über die selbst gebauten Nistkästen Foto: Ruth Jacobus
Außentermin für die Schüler: Der Golfclub Tecklenburger Land, der sich verstärkt dem Naturschutz verschreibt, freut sich über die selbst gebauten Nistkästen Foto: Ruth Jacobus

 

Mit 29 Nistkästen rückten am Mittwochmorgen Hauptschüler der Jahrgangsstufe neun auf dem Gelände des Golfclubs Tecklenburger Land an. Gemeinsam mit den Senioren der ANTL hatten sie die Kästen gebaut.

Von Ruth Jacobus

 

Zusammen mit dem Platzwart Matthias Pielke, Bernhard Kalfhues (ANTL) und Ilse Böltner (Club-Vorstand) wurden die Kästen angebracht. Anschließend genossen die Schüler mit ihrer Lehrerin Hildegard Sengel die Wanderung zurück zur Hauptschule.

Ilse Böltner freut sich über die Aktion, die zum Konzept des Golfclubs passt, sich verstärkt dem Naturschutz zu widmen.

aus: WN, 13.03.2014

Politik im Lehrerzimmer

Interessiert verfolgten die Ausschussmitglieder die Ausführungen von Schulleiter Rudolf Grunden. Eine Stunde lang nahmen sich die Kommunalpolitiker Zeit für den Rundgang. Foto: Ruth Jacobus
Interessiert verfolgten die Ausschussmitglieder die Ausführungen von Schulleiter Rudolf Grunden. Eine Stunde lang nahmen sich die Kommunalpolitiker Zeit für den Rundgang. Foto: Ruth Jacobus

Tecklenburg - 

Sie sind zwar zuständig für die Tecklenburger Schulen. Trotzdem waren einige von ihnen noch nie in der Hauptschule. Die Mitglieder des Fachausschusses sahen sich am Dienstag um.

Von Ruth Jacobus

 

45 000 Euro sollen in diesem Jahr in die Hauptschule investiert werden. Für 2015 sind – zunächst fiktiv – 70 000 Euro vorgesehen. Diese Zahlen nannte am Dienstag Timo Steinigeweg vom Unterfachbereich Schulen im Familien-, Schul- und Sportausschuss. Dieser tagte ausnahmsweise nicht im Rathaus, sondern in der Hauptschule. Zuvor hatte er sich dort rund eine Stunde lang umgesehen.

Schulleiter Rudolf Grunden führte die Kommunalpolitiker durch die Räume, die die meisten zum ersten Mal sahen. Dabei wurde einerseits deutlich, dass es einen großen Investitionsstau gibt und Sanierungsmaßnahmen nötig sind. Anderseits machte Grunden aber auch deutlich, was die Hauptschule zu leisten vermag.

Schmuckstück ist die modern ausgestattete Schulküche. „Die Schüler gehen hier gern hin“, berichtete der Schulleiter. Manche hätten sogar – freiwillig – drei Mal in der Woche Hauswirtschaft. Weiter ging die Führung durch die verschiedenen Fachräume, Klassenräume und über das große Außengelände.

Grunden erläuterte dem Ausschuss, dass im Durchschnitt 19 bis 22 Schüler eine Klasse besuchen. Das sei „ eine tolle Klassengröße“. In den Inklusionsgruppen seien es 15 oder 16. Lediglich im siebten Jahrgang liege die Klassenstärke bei 27. Durch die gute Lehrerversorgung gebe es keinen Stundenausfall, betonte der Schulleiter. Auch in den Inklusionsklassen mit Kindern mit einem besonderen pädagogischen Förderbedarf „läuft es wirklich gut“.

Sichtlich stolz präsentierte Rudi Grunden den Kommunalpolitikern auch, was die Schüler in kreativen Projekten geschaffen haben. Ob Holzstelen oder überdimensionale Bilder, alles hängt an den Wänden und sei noch nie beschädigt worden.

Der informative Rundgang endete im Lehrerzimmer, wo sich die Ausschusssitzung anschloss. Dort nahm das Gremium den Maßnahmen- und Instandsetzungsplan für Schulen und Sporthallen zur Kenntnis, der mit den Schulleitern abgestimmt worden ist.

Für bauliche Instandsetzungsmaßnahmen werden 288 816 Euro investiert. Das Geld stammt aus der Schulpauschale des Landes, die 388 816 Euro beträgt. Davon werden 100 000 Euro zur Finanzierung der im Bau befindlichen Zweifachhalle benutzt.

Folgende Summen werden in diesem Jahr für die einzelnen Schulen ausgegeben: 24 877 Euro für die Grundschule in Brochterbeck, 36 009 Euro für Ledde, 25 000 Euro für Leeden und 20 000 Euro für den Standort Tecklenburg. Laufender Unterhaltungsaufwand, Brandschutz und Sicherheit, energetische Maßnahmen sowie Modernisierungen sind die Bereiche, in die das Geld fließt.

87  000 Euro sind in diesem Jahr für das Graf-Adolf-Gymnasium vorgesehen. Davon fließen allein 50 000 Euro in die notwendige Modernisierung der alten Turnhalle.

aus: WN, 12.03.2014

Anmeldungen zum Schuljahr 2014/2015

Die Anmeldungen für das Schuljahr 2014/2015 werden in der Zeit vom 10. März bis 15. März 2014, und zwar jeweils am

 

Montag, 10.3.2014:           8.00 bis 13.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr

Dienstag, 11.3.2014:         8.00 bis 13.00 Uhr und 16.00 bis 18.00 Uhr

Mittwoch, 12.3.2014:         8.00 bis 13.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr

Donnerstag, 13.3.2014:      8.00 bis 13.00 Uhr und 14.00 bis 16.00 Uhr

Freitag, 14.3.2014:            8.00 bis 13.00 Uhr und 16.00 bis 18.00 Uhr

Samstag, 15.3.2014:       10.00 bis 12.00 Uhr

 

im Sekretariat der Hauptschule, Howesträßchen 18, 49545 Tecklenburg, und nach Absprache entgegengenommen.

 

Zur Anmeldung mitzubringen ist das Empfehlungsschreiben der Grundschule sowie die Geburtsurkunde oder das Familienstammbuch.

 

 

Ab in den Schnee!

Im sonnigen Zillertal verbrachten diese Tecklenburger Hauptschüler und ihre Lehrer schöne Tage und genossen das tolle Wetter.
Im sonnigen Zillertal verbrachten diese Tecklenburger Hauptschüler und ihre Lehrer schöne Tage und genossen das tolle Wetter.

 

 

Eine traumhaft schöne Skifreizeit verbrachten Schüler und Lehrer der Hauptschule Tecklenburg im Zillertal. Nur wenige Meter bis zur Talstation, Sonne pur und abwechslungsreiche Pisten ließen die Herzen der Skifahrer und Snowboarder höher schlagen.

Sowohl die Anfänger als auch die Fortgeschrittenen kamen auf anspruchsvollen Pisten und bei einem Abstecher ins Skigebiet Hochfügen voll auf ihre Kosten. Die traditionelle Skitaufe durfte natürlich nicht fehlen und war wieder ein Erlebnis für alle.

Mit großem Eifer wurde abends regelmäßig gewürfelt und Karten gespielt.

Für alle Beteiligten war am Ende der Skifreizeit klar, dass sie noch eine Woche bleiben und im nächsten Jahr auf jeden Fall wieder mitfahren.

aus:WN, 11.03.2014

Praktische Hilfen im Dschungel der Berufe

 

Die Hauptschule Tecklenburg bedient sich bei den Profis der Kreishandwerkerschaft Ibbenbüren-Warendorf. Sie haben die zweitägige Potenzialanalyse und die vierzehntägige Werkstattphase organisiert, an der 72 Schüler und Schülerinnen teilnahmen.

 

Simon und Jule haben eine ungefähre Vorstellung von ihrem Traumberuf. Das ist bei vielen ihrer Mitschüler aus der Jahrgangsstufe 8 anders. Deshalb will ihnen die Schule Hilfe und Orientierung bieten, sich im Dschungel der Berufe zu Recht zu finden. Dabei bedient sich die Hauptschule Tecklenburg bei den Profis der Kreishandwerkerschaft Ibbenbüren-Warendorf. Sie haben die zweitägige Potenzialanalyse und die vierzehntägige Werkstattphase organisiert, an der 72 Schüler und Schülerinnen teilnahmen.

Routine und Genauigkeit, Tempo und Präzision, sowie richtiger Einsatz von Werkzeug – das sind Basiskompetenzen, die in der Potenzialanalyse getestet und in der Praxisphase von den jungen Leuten erprobt wurden.

In der Potenzialanalyse galt es herauszufinden, wo die individuellen Stärken liegen. Nun folgte der Praxistest. In drei von sieben Berufsfeldern (Hauswirtschaft, Holz, Metall, Kosmetik/Körperpflege, Bau, Farbe und Lager/Handel) sammelten alle Achtklässler praktische Erfahrungen.

„Ich fand das richtig klasse“, so Simon Lagemann (8a). Seine Klassenkameradin Jule Frühauf ergänzte: „Ich weiß nun, was ich nicht werden will.“

Der Berufswahlkoordinator der Schule, Rudi Kuiter, wies darauf hin, dass es für die Schule ein enormer Vorteil sei, dass die Kreishandwerkerschaft den theoretischen Teil mit praktischen Aufgabenstellungen in den eigenen Werkstätten ergänze. Leider werde in Zukunft diese Maßnahme von der Kreishandwerkerschaft nicht mehr angeboten. Das bedauere die Schule sehr, denn in den vergangenen Jahren hätten die Schüler durch die hervorragende Organisation, Betreuung und Unterstützung der engagierten und hilfsbereiten Mitarbeiter in Ibbenbüren ganz erheblich profitiert.

Ein Dankeschön möchte die Schule all denen aussprechen, die in den vergangenen Jahren mit der Schule zusammengearbeitet haben. „Wir waren sehr, sehr zufrieden“, so Schulleiter Rudi Grunden.

aus: WN, 26.02.2014

Die Qual der Berufswahl

Info-Abend an der Hauptschule Tecklenburg

Wann ist der früheste mögliche Bewerbungsbeginn? Was erwartet mich im Eignungstest?

In welchen Berufsfeldern gibt es noch Ausbildungsstellen? Welche ausbildungsfördernde Maßnahmen werden Jugendlichen angeboten?  Wie sehen für mich die Aufstiegschancen aus?

 Auf alle diese Fragen und auch auf andere gab es am Berufswahl- Informationsabend, den die Hauptschule Tecklenburg Jahr für Jahr durchführt , umfassende  Antworten.

Informationen aus erster Hand gab es von Angelika Mrohs ( Kreishandwerkerschaft Ibbenbüren- Warendorf),  Heike Ruten (Agentur für Arbeit),  Julia Börmann (Handwerkskammer Münster), Klaus Rogge (B & K) und  Jan-Bernd Ehmann (W&H).

 

Herr Kuiter, der Berufswahlkoordinator der Schule, stellte den Berufswahlplan der Schule vor.

 

Angelika Mrohs ging auf den Kompetenzcheck und das Praktikum ein. Beides führte die Kreishandwerkerschaft in gewohnt kompetenter Weise für die Klassen 8 im Februar durch. 

Hier gewannen die Schüler Kenntnisse über Berufsprofile. Ebenso Erfahrungen über Anforderungen am Arbeits- und Ausbildungsmarkt. Im Rahmen des zweitägigen Kompetenzchecks erkannten sie ihre individuellen Stärken und Schwächen. Diese werden die Mitarbeiterinnen der Kreishandwerkerschaft im April den Schülern mitteilen. Zu diesen Auswertungsgesprächen sind auch die Eltern eingeladen. Den Termin für die persönlichen Auswertungsgespräche wird die Schule noch rechtzeitig bekannt geben.

 

Heike Ruten  von der Arbeitsagentur Ibbenbüren gab Hinweise zu dem monatlich stattfindenden Beratungstag in der Schule, ebenso über ausbildungsfördernde und berufsvorbereitende Maßnahmen.

 

Von der Handwerkskammer Münster steht in Zukunft Julia Börmann allen Interessierten für Fragen zur Ausbildungsvermittlung im Handwerk zur Verfügung. Freiwillige Praktika in Handwerksbetrieben können angestrebt werden oder  Jugendliche können  sich beim „Abenteuer Werkstatt“ informieren.

Klaus Rogge (B & K)und Jan Bernd Ehmann(W & H) wiesen auf die vielfältigen  Ausbildungsmöglichkeiten und  die immer gegebenen Aufstiegschancen in „ihrer“ Firma hin. Auch  auf die Anforderungsprofile an die jungen Leute wurde eingegangen. Neben den schulischen Leistungen spielt auch die Persönlichkeit des Bewerbers eine große Rolle, so  die Vertreter der  beiden Lengericher Großbetriebe.

Am Ende des kurzweiligen Informationsabends standen die Vertreter und Vertreterinnen der eingeladenen  Firmen und Institutionen den Eltern auch in Einzelgesprächen für Fragen zur Verfügung.

 

Hauptschule Tecklenburg

Eltern loben das Engagement

Die Akrobatik-Show lockte viele Zuschauer an. Sie staunten, was die Hauptschüler sportlich zu bieten haben.  Foto: Anika Leimbrink
Die Akrobatik-Show lockte viele Zuschauer an. Sie staunten, was die Hauptschüler sportlich zu bieten haben. Foto: Anika Leimbrink

Die Vielfalt und Kreativität zeigt, was die Eltern von Schülern und Schülerinnen der Hauptschule bestätigen: Engagement der Schule.

 

 

Es ist eine Tatsache: Heutzutage haben es die Hauptschulen schwer. Überall gibt es sinkende Schülerzahlen und damit Schließungen. Die Hauptschule in Tecklenburg hingegen zeigt sich standhaft. Zahlreiche Schüler und Schülerinnen besuchen diese Schule. Doch was zeichnet sie aus, wodurch hebt sie sich von vielen anderen Schulen ab? Am Samstag hatten Interessierte die Möglichkeit, sich von den vielfältigen Qualifikationen, Projekten und Aktionen der Hauptschule Tecklenburg im Rahmen des Tags der offenen Tür ein Bild zu machen. Zahlreiche Besucher kamen und erlebten einen bunten Tag.

Die Vielfalt und Kreativität zeigt, was die Eltern von Schülern und Schülerinnen der Hauptschule bestätigen: Engagement der Schule. „Es gibt viele Projekte, die Kinder werden in den Mittelpunkt gestellt und die Stärken eines jeden Kindes werden gefördert“, beschreibt Tanja Schulze, die eine Tochter in der siebten Klasse hat, die Besonderheiten der Hauptschule Tecklenburg.

Das große Engagement für die Kinder wiederholt sich in den Aussagen der Eltern immer wieder. Es sei mehr als ein Beruf für die Lehrer, ist sich so mancher sicher. Dazu kommt das ganze positive Umfeld. Die Kinder würden an die Hand genommen, die Eltern miteinbezogen lauten weitere Einschätzungen aus den Reihen der Eltern. Es spiegele sich auch bei den Kindern wieder, die gerne und mit Eifer an der Schule teilnehmen.

„Wir sind sehr zufrieden. Die Lehrer gehen gut auf die Kinder ein“, lautet die Meinung von Kai-Uwe Sarcander, dessen Sohn in die sechste Klasse geht. „Wer die Hauptschule für sein Kind wählt, kann sicher sein, dass diesem alle Türen offen stehen, wenn es die entsprechenden Leistungen bringt“, lautete eine Aussage in dem Informationsflyer über die Hauptschule Tecklenburg. Die Meinungen der Eltern, das große Interesse an dem Tag der offenen Tür und die zufriedenen und glücklichen Gesichter der Schülerinnen und Schüler unterstrichen diese Aussage.

Das Angebot an Vorführungen und Aktionen war reichhaltig und kreativ. Akrobatikshow, Einblicke aus dem Kunstunterricht, Dokumentationen über Angelprojekte oder der letzten Projektwoche, Filzen, ein Berufsorientierungsbüro, eine Ägyptenwerkstatt und vieles mehr.

In fast jedem Raum der Schule gab es irgendeine Aktion der Schüler und Schülerinnen, die lebhaft und mit Hingabe ihre jeweiligen Bereiche darstellten und für die Schule warben.

WN vom 20.1.2014  Anika Leimbrink

Annika Hartmann 10BII erhält eine Auszeichnung beim Azubi Trainingslauf!

Fotos von der Preisverleihung am 23.1.2014 im Medienhaus der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ)