Archiv 2013

Nikolaus besucht Lehrerkollegium und Schüler an der Hauptschule Tecklenburg

Von drauß'  vom Walde komm ich her,

ich muss euch sagen, es weihnachtet sehr.

Überall auf den hölzernen Pritschen,

sah ich .... nun ja ..... goldige Schüler sitzen.

 

Und wie ich so strolch durch den finsteren Gang,

da rief es mit tiefer Stimme, heller Klang.

Los, los Herr Lehrer, kommen Sie schnell,

die Jaqueline verkloppt gerade den Noel.

 

Der Lehrer läuft los, um den Streit zu schlichten,

um dann  Herrn Grunden davon zu berichten.

Ach, wie ist es schön, Lehrer zu sein,

nur ohne Schüler, das wäre fein.

 

Diesen Gedanken kennt wohl jede Lehrkraft,

Kopf hoch Kollegen, bald ist das Halbjahr geschafft.

2013 war hier ja wieder einiges los,

auch die Spendenaktionen waren ganz groß.

Ob Skifahrt, Angel- oder Englandreise,

selbst die Zeitung berichtet haufenweise.

 

Die Hauptschule Tecklenburg hat ein tolles Kollegium,

das spricht sich sogar bis zum Nordpol rum.

Deshalb liebe Lehrer gebt fein acht,

habe ich euch auch was mitgebracht.

Und bitte vergesst nicht den Herrn Sou,

der gehört ja nun auch mit dazu.

Spendenaktion für Naturkatastrophe

Mit Spendengeldern kamen am 14.11.2013 beim Kuchenverkauf in den Pausen der Klassen 5c und 8b, man glaubt es kaum, 350€ zusammen.

Im Erdkundeunterricht und im Religionsunterricht wurde über das furchtbare Unglück auf den Philippinen berichtet. Dort ist alles zerstört. Nahrungsmittel gibt es kaum, die medizinische Versorgung ist zusammengebrochen, Angst vor Seuchen bricht aus.

Die Menschen sind auf Hilfe von außen angewiesen.

Schnell wurde organisiert. Eltern und Kinder stellten die leckersten Kuchen her. Der Ansturm war enorm!

---------------------------------------------Wir packen eben an-----------------------------------------------------

Naturschutzprojekt von Golfclub, ANTL und HSTE

Mit Unterstützung der aktiven Seniorengruppe der ANTL (Arbeitsgemeinschaft für Naturschutz Tecklenburger Land) bauen Schüler (WP 7/8, AT 9a/9d) Nistkästen, die auf dem Gelände des Golfclubs Tecklenburger Land, der als Initiator des Projekts die Materialien finanziert, aufgehängt werden.

Im Frühjahr sollen vogelkundliche Führungen und Beobachtungen der Nistkästen-Bewohner usw. folgen.

Weitere Informationen gibt es bei Frau Senge.

Hauptschule wird zum Atelier

Fantasievoll dargestellte Körper entstanden im „Atelier Hauptschule“ nicht nur auf großen Bildern und aus Holzteilen, sondern auch aus den in viele kleine Einzelteile zerlegten Kuscheltieren (kleines Bild). Foto: Ruth Jacobus
Fantasievoll dargestellte Körper entstanden im „Atelier Hauptschule“ nicht nur auf großen Bildern und aus Holzteilen, sondern auch aus den in viele kleine Einzelteile zerlegten Kuscheltieren (kleines Bild). Foto: Ruth Jacobus

Junge Leute formen Körper aus Stoff und Holz

Tecklenburg - Der Flur quillt fast über von Stofftieren. Teddybären, Kätzchen und Hunde liegen auf einem riesigen Haufen. Auf der anderen Seite ist aufgereiht, was die Jugendlichen mit aus kuschligen Spielzeug mit viel Fantasie und Kreativität gemacht haben. Sie zerlegen Teddy & Co. in ihre Einzelteile und setzen aus den Stofffetzen wieder neue Figuren zusammen. Das ist eines von drei Angeboten der Projektwoche „Fantastische Welt“, die gestern an der Hauptschule beendet wurde. „Kunst macht Schule“, unter diesem Namen haben sich die frei schaffenden Künstler Birgit Kannengießer, Klaus Kijak, Elisabeth Lumme und Monika Witte zusammengeschlossen. Kreativität ist für sie der Schlüssel zum Lernerfolg. Deshalb verwandeln sie Schulen drei Tage lang in Ateliers. An der Tecklenburger Hauptschule waren sie zum ersten Mal. „Körperformen“ hatten sich die Künstler als Thema ausgedacht. Und darum ging es auch: Körper zu formen. Das beschränkte sich nicht auf die Kuscheltiere. Auf riesigen Pappen wurde gemalt, der eigene Körper diente als Vorlage, fantasievoll wurde er verändert. Auf dem Schulhof wurde eifrig gesägt und gehämmert. Die Schüler zerteilten Holzleisten und fügten sie wieder zu abstrakten Körperfiguren zusammen. Gestern wurden die fertigen Objekte präsentiert. Wie die Jugendlichen mit den Körperteilen umgehen, sei es aus Stoff oder Holz, sage Einiges über ihre eigene Körperwahrnehmung aus, erläutern die Künstler. Dass die Jugendlichen nach anfänglicher Zurückhaltung begeistert bei der Sache sind, freut sie natürlich. Da wird hochkonzentriert mit Kleber und Stoff gearbeitet, über Farben und Formen diskutiert. Kunst als Thema einer Projektwoche – das Experiment ist geglückt. Das freut auch Schulleiter Rudolf Grunden. Die schönsten Exponate werden ausgestellt. Zur Finanzierung der Aktion hat der Freundeskreis der Hauptschule ebenso beigetragen wie die heimischen Firmen, in den die Schüler ihre Praktika absolvieren. Allein 1800 Euro haben sie aufgebracht. Hinzu kamen viele Sachspenden der Eltern.

WN v. 18.7.2013; Ruth Jacobus

Hauptschüler auf den Spuren der Flusskrebse

Bio-Stunde dauert bis Mitternacht

Unterricht einmal anders: Am Dortmund-Ems-Kanal wurden Flusskrebse gefangen und Fische beobachtet.
Unterricht einmal anders: Am Dortmund-Ems-Kanal wurden Flusskrebse gefangen und Fische beobachtet.

Tecklenburg. Biologie-Unterricht der praktischen Art: Es ging an den Dortmund-Ems-Kanal, um dort Flusskrebse aufzuspüren.

Kurz vor den Ferien nutzte der Wahlpflichtkurs Biologie der Hauptschule Tecklenburg eine schöne Sommernacht zum ungewöhnlichen Unterricht. Um 21.30 Uhr ging es mit Lehrer Berthold Rupprecht zum Dortmund-Ems-Kanal. Aber nicht Schwimmen im warmen Kanalwasser, sondern die Suche und das Fangen von Flusskrebsen standen auf dem Programm.

Mit Taschenlampen bewaffnet, kurzen Hosen, alten Schuhen oder Gummistiefeln machten sich die Schüler mit Einbruch der Dunkelheit auf die Jagd. Nach wenigen Minuten hielt ein Schüler den ersten Kamberkrebs in der Hand. Diese amerikanische Flusskrebsart bevölkert den Dortmund-Ems-Kanal wie auch die meisten anderen Flüsse und Gewässer in Deutschland seit vielen Jahrzehnten. Leider hat sie den europäischen Flusskrebs fast vollständig verdrängt, so dass dieser extrem bedroht und deshalb geschützt ist.

Nicht alle Krebse, die sich zwischen den Steinen zeigten, ließen sich fangen. Ein oder zwei schnelle Schwimmbewegungen reichten für die faszinierenden Tiere oft aus, um den Schülerfingern zu entwischen.

Im Lichtkegel der Taschenlampen ließen sich auch heimische Fische wie die Schleie oder Fluss- und Kaulbarsche beobachten.

Der Schüler Niklas Büscher, der erfolgreichste Krebsfänger der Nacht, fing eine besondere Fischart mit seinen Händen: die daumengroße Schwarzmeergrundel. Diesen Fisch findet man erst seit wenigen Jahren in Deutschland, im Dortmund-Ems-Kanal taucht er erst seit zwei Jahren auf. Obwohl Niklas weiter einen Krebs nach dem anderen fing, war kurz nach Mitternacht die „Bio-Stunde“ vorbei.

Für die erfolgreichen und motivierten Schüler und Schülerinnen gab es am folgenden Tag die ersten beiden Stunden frei und in der ersten Pause bereitete ihr Lehrer einen kleinen Imbiss vor: Krebsfleisch. WN v. 22.7. 2013

Förderverein der Hauptschule

Wechsel im Freundeskreis

Wechsel im Vorstand: Johannes Lagemann übergab das Amt des Vorsitzenden an Karl-Heinz Hukriede. Schulleiter Rudolf Grunden und Beisitzer Harald Prigge (von links) gratulierten.
Wechsel im Vorstand: Johannes Lagemann übergab das Amt des Vorsitzenden an Karl-Heinz Hukriede. Schulleiter Rudolf Grunden und Beisitzer Harald Prigge (von links) gratulierten.

Tecklenburg. Karl-Heinz Hukriede ist neuer Vorsitzender des Freundeskreises der Hauptschule. Er folgt Johannes Lagemann.

 

Der Freundeskreis der Hauptschule Tecklenburg traf sich zur turnusmäßigen Mitgliederversammlung. Auf der Tagesordnung standen unter anderem Wahlen.

Zum neuen ersten Vorsitzenden bestimmten dei Mitglieder Karl-Heinz Hukriede, der diese Aufgabe vom scheidenden Vorsitzenden Johannes Lagemann übernimmt. In einer kurzen Rückschau betonte Lagemann, dass allein in den knapp drei Jahren seiner Amtszeit der Schule über 23 000 Euro durch den Freundeskreis zur Verfügung gestellt worden seien.

Schulleiter Rudolf Grunden bedankte sich bei Johannes Lagemann – zugleich auch Schulpflegschaftsvorsitzender – mit einem kleinen Präsent für seine verdienstvolle Tätigkeit. Für verschiedene Schüler-Projekte in den nächsten Monaten hat der Freundeskreis eine Anschubfinanzierung bereits sichergestellt. WN v. 28.5. 2013

Angeln als Passion

Ethik-Professor zu Gast in der Hauptschule

Peter Kunzmann philosophierte über das Angeln
Peter Kunzmann philosophierte über das Angeln

Tecklenburg. Professor Peter Kunzmann schaffte es, seine Zuhörer zu fesseln. Er war zu Gast bei der Angel-AG der Hauptschule.

Hochkarätiger Besuch bei der Angel-AG der Hauptschule: Lehrer Johannes Lohmöller hieß dort den Ethik-Professor Peter Kunzmann aus Jena willkommen. Im Gepäck hatte er eine Ausgabe seines Buches „Angeln“, das im dtv-Verlag in der Reihe „Kleine Philosophie der Passionen“ erschienen ist.

Vor etwa 90 interessierten Kindern und Jugendlichen las der begeisterte Angler aus seinem Buch vor und befasste sich unter anderem mit dem Thema „Warum Angeln?“. Handelt es sich um die letzte echte Leidenschaft am Puls der Natur oder die letzte Zuflucht aus hektischer Zivilisation? Beschert das Angeln eine Kette grandioser Erlebnisse im Sonnenschein oder aufs Ganze gesehen eher eine Sammlung frustrierender Fehlschläge in der Nässe?

Peter Kunzmann wusste humorvoll zu berichten, dass die Wahrheit alles zusammen und alles dazwischen sei, ein eigenes faszinierendes Paralleluniversum, eine Passion, die für Außenstehende nicht immer leicht zu verstehen sei.

Die Frage nach dem Motiv wurde erfrischend kurzweilig behandelt: Was treibt sie nur an, diese Angler, die stundenlang vor sich hinschauen können? Bricht da ein uralter Instinkt durch? Sind sie Beziehungsflüchtlinge? Abenteurer? Genießer? Naturliebhaber? Träumer? Sonderlinge? Praktiker?

Im zweiten Teil der 90-minütigen Veranstaltung wurde diskutiert, inwieweit sich Angler in der heutigen Gesellschaft sowohl vor häufig weltfremder Kritik als auch vor den sich von der Natur immer mehr entfernenden Menschen schützen könnten. In einer Zeit, in der Konsumenten namen- und gesichtsloses Hackfleisch aus der Tiefkühlabteilung kaufen, sich aber über vermeintlich tierquälerisches Angeln empören, müsse der Angler genau wissen, was zu tun sei, wenn der Fisch beißt. Denn hier sei schnelles und fachmännisches Handeln bei der Versorgung der gefangenen Fische unumgänglich, um ein unzumutbares Leiden der Fische auszuschließen, so Peter Kunzmann.

Am Ende der gelungenen Veranstaltung wurde Peter Kunzmann ein T-Shirt des HSTE Fishing Teams überreicht und die zum Denken angeregten Schüler waren sich sicher, dass sie so etwas an ihrer Hauptschule noch nicht erlebt haben.

 

WN v. 18.5.2013

Angel-AG der Hauptschule

Soziales Lernen steht auf dem Stundenplan

Spaß haben und viel lernen sind keine Gegensätze. Die Angel-AG und ihre Betreuer genossen den Aufenthalt in Dänemark. Foto: Wladimir Danilow
Spaß haben und viel lernen sind keine Gegensätze. Die Angel-AG und ihre Betreuer genossen den Aufenthalt in Dänemark. Foto: Wladimir Danilow

Tecklenburg. Bereits zum dritten Mal fand ein Ausflug der Angel-AG nach Dänemark statt. Die Schüler haben viel erlebt und gesehen.

Die Großen helfen den Kleinen, alle ziehen an einem Strang: Das soziale Lernen war ein wichtiger Nebenaspekt beim Ausflug der Angel-AG der Hauptschule. Bereits zum dritten Mal fand diese Angel-Tour in Dänemark statt. Mit drei Bullis und Unmengen an Proviant fuhr die Truppe los. Untergebracht war sie in einem Bauernhaus.

Neben 15 Schülern fuhren die Lehrer Birte Spreer und Johannes Lohmöller, die beiden ehrenamtlichen Betreuer Adam Chruszczewski und Saza Sazalowski sowie der Kamermann Wladimir Danilow mit.

Die Stimmung war super. Es wurden viele Plattfische und rund 30 der seltenen Meerforellen (Fisch der 1000 Würfe) gefangen. „Das war sehr erfreulich, da die Wassertemperatur zu Beginn der Reise gerade einmal zwei Grad betrug und das Wetter insgesamt sehr wechselhaft war“, berichtet Johannes Lohmöller. Ein Film über die Tour werde am Tag der offenen Tür zu sehen sein und vorab auf der Facebookseite des „HSTE Fishing Teams“ veröffentlicht.

Für die Schüler war nicht nur das Angeln wichtig, sondern auch das soziale Lernen: Verpflegung, Küchendienste, rücksichtsvolles Miteinander in großen Schlafsälen, Hilfe unterein-ander (Zehntklässler, die zum Teil zum dritten Mal dabei waren, halfen Fünftklässlern).

Gegenseitiges Mut machen und Motivieren gehörten ebenso dazu wie Knoten zeigen und Tipps zur Montage und Wurftechnik geben.

Eine große Rolle spielte die Biologie: Wie ist der Wasserstand? Von wo kommt der Wind und wo ist dementsprechend Nahrung für die Meerforellen verfügbar und die Aussicht auf einen Fang gegeben? Damit befassten sich die jungen Angler ebenso wie mit der Suche nach anderen Lebewesen wie Tangläufer, Garnelen und kleinen Beutefischen wie dem Tobiasfisch. Auch auf Vögel wie den Gänsesäger oder den Kormoran bei der erfolgreichen Jagd achteten die Schüler. Einmal entdeckten sie sogar zwei Schweinswale, die zehn Meter vom Ufer entfernt vorbei schwammen.

Ein besonderer Dank galt Dietmar Isaiasch. Der Angel-Fachmann war vor geraumer Zeit zu Gast in der Hauptschule und hatte sich viel Zeit für den Austausch mit dem Nachwuchs genommen. Nun ermöglichte er zwei Kindern die Fahrt, indem er für sie die Reisekosten übernahm.

„Für uns Lehrer war es auch super, einmal Zeit zu finden, um den Kindern auf einer anderen Ebene zu begegnen und auch einmal privat ins Gespräch zu kommen“, nennt Johannes Lohmöller einen weiteren positiven Aspekt der Reise. Denn das komme im normalen Schulalltag leider häufig zu kurz.

WN vom 27.3.2013

Besuch bei Freunden in England

Hauptschüler erkunden London und Worthing

 Tecklenburg. Der Blick aus dem „London Eye“ auf die Millionen-Metropole an der Themse war ein Höhepunkt der Englandfahrt für die Schüler aus den Klassen 8 bis 10 der Tecklenburger Hauptschule.
Tecklenburg. Der Blick aus dem „London Eye“ auf die Millionen-Metropole an der Themse war ein Höhepunkt der Englandfahrt für die Schüler aus den Klassen 8 bis 10 der Tecklenburger Hauptschule.

Zum dritten Mal begab sich eine Schülergruppe aus den Klassen 8 bis 10 der Hauptschule Tecklenburg in Begleitung der Lehrkräfte Frau Müller-Muthreich, Herr Hapkemeyer und der Betreuerin Heidenreich nach Worthing (England).

Untergebracht in Gastfamilien wurde viele Exkursionen unternommen.

Nach anfänglichen Schwierigkeiten (Übernachtung auf der Autobahn aufgrund des winterlichen Wetters) lernten die Schüler ihre netten Gastfamilien kennen. Brighton und Worthing wurden nach Angaben der Schule auf eigene Faust erkundet. Die Besichtigung der Kronjuwelen im Tower und ein atemberaubender Ausblick auf das nächtliche London vom Riesenrad „London Eye“ (Foto) sorgten für Begeisterung. Mit dem Evensong (Abendgebet) in der Kathedrale von Canterbury fand die Fahrt für die 53 Teilnehmer einen guten Abschluss.

 

WN v. 25.3.2013

Die große Vielfalt ihrer Angebote präsentiert die Hauptschule am 19. Januar beim Tag der offenen Tür.

Im Werkunterricht entstehen derzeit verschiedene Dinge. Unter anderem werden Insektenhotels gebaut für den Tag der offenen Tür. Foto: Ruth Jacobus
Im Werkunterricht entstehen derzeit verschiedene Dinge. Unter anderem werden Insektenhotels gebaut für den Tag der offenen Tür. Foto: Ruth Jacobus

Es wird gehämmert, gesägt und gefeilt im Werkraum. Insektenhotels entstehen dort zum Beispiel. Zu bewundern sind sie am Tag der offenen Tür, zu dem die Hauptschule am Samstag, 19. Januar, von 11 bis 16 Uhr einlädt. Bis dahin haben die Schülerinnen und Schüler noch viel Arbeit, nicht nur im Werkunterricht von Hildegard Senge. Auch die anderen Klassen und Arbeitsgemeinschaften bereiten sich vor, wollen beweisen, wie vielfältig das Angebot der Schule ist.

Schulleiter Rudolf Grunden freut sich, wenn viele Besucher kommen und nicht nur die praktischen Arbeiten bestaunen, sondern sich auch über die Schule an sich informieren. Hauptsächlich werden das Viertklässler mit ihren Eltern sein, aber auch Realschüler. Jährlich sind es 25 bis 30, die zur Hauptschule wechseln.

Mit 384 Schülern ist die Hauptschule eine der größten im Tecklenburger Land mit „schönen kleinen Klassen“, wie der Schulleiter festhält. Maximal würden dort 23 Kinder gemeinsam unterrichtet. Um die Zukunft der Schule ist es Grunden nicht bange: „Wir haben einen sicheren Schulstandort.“

Mittelfristig sei eine Kooperation mit einer anderen Kommune nicht ausgeschlossen, aber derzeit nicht absehbar. „Tecklenburg wird Schulstandort bleiben. Entweder als Hauptschule oder als Dependance.“ Er sehe gute Perspektiven. „Wir machen weiter.“

Wie gut die Tecklenburger Hauptschule arbeitet, lässt sich mit Zahlen eindeutig belegen. Von den Schülern, die die Klasse 10B besuchen (Abschluss mittlere Reife), haben im vergangenen Schuljahr stolze 40 Prozent die Berechtigung erlangt, die gymnasiale Oberstufe zu besuchen. Dazu sind überdurchschnittliche Leistungen erforderlich.

Von den Abschlussschülern der Klasse 10A sind 60 Prozent in die duale Ausbildung gegangen. Dabei wirkt sich das Jahrespraktikum positiv aus, das die Schüler in Firmen absolvieren. So mancher beendet es mit einem Ausbildungsvertrag in der Tasche.

Die Akzeptanz der Tecklenburger Hauptschule sei sehr gut, schildert Grunden. Das würden einerseits die positiven Rückmeldungen von Betrieben belegen, andererseits aber auch die Ergebnisse der Qualitätsanalyse des Landesschulministeriums.

Von Ruth Jacobus