Anmeldungen für Schuljahr 2012/2013
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Die Anmeldungen für das neue Schuljahr 2012/2013 werden in der Zeit vom 27. Febr. bis 3. März 2012, und zwar
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Montag, 27.2.
Dienstag, 28.2.
Mittwoch, 29.2.
Donnerstag, 1.3
Freitag, 2.3.
Samstag, 3.3.
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08.00 – 13.00 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr
08.00 – 13.00 Uhr und 16.00 – 18.00 Uhr
08.00 – 13.00 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr
08.00 – 13.00 Uhr und 14.00 – 16.00 Uhr
08.00 – 13.00 Uhr und 16.00 – 18.00 Uhr
10.00 – 12.00 Uhr
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im Sekretariat der Hauptschule, Howesträßchen 18, 49545 Tecklenburg, und nach Absprache entgegengenommen.
Zur Anmeldung mitzubringen ist das Empfehlungsschreiben der Grundschule sowie die Geburtsurkunde oder das Familienstambuch.
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Furios, lustig und informativ
Hauptschule bietet am Tag der offenen Tür Einblicke in ihr vielseitiges Angebot
Eine furiose Trampolin-Show präsentierte die Akrobatik-Gruppe
Tecklenburg - „Du bist du - das ist der Clou“, sang der Chor der Hauptschule zur Gitarrenbegleitung. Jeder ist angesprochen, sich als einmalig und unverwechselbar zu verstehen. Zum Thema „Was ist der Mensch?“ präsentierte die Religionsgruppe der Klasse 10 von Pastor Hartmut Bethlehem am Samstag ihre Ergebnisse des Unterrichtsproiekts mit viel Musik und nachdenklichen Songs. Dass der Mensch im Mittelpunkt steht, zeigte sich am Tag der offenen Tür in eindrucksvoller Weise. In dem Theaterstück „Dann hilft nur noch Gewalt!?“ setzte die Klasse 9b unter Leitung von Werner Beckmann einen Jugendroman von Jan de Zanger szenisch um - eine Absage an Hass und Gewalt.
Schulleiter Rudolf Grunden begrüßte die zahlreichen Besucher. Außer den interessierten Viertklässlern und ihren Eltern kamen auch Bürgermeister Stefan Streit und viele Ehemalige und Freunde der Schule.
Nach der besinnlichen Einstimmung fand in der Pausenhalle ein besonderes Event statt: Gekonnt präsentierten über ein Dutzend Zehntklässler der Akrobatiktruppe eine furiose Trampolin-Show, die sie mit Sportlehrerin Ines Schäffer-Riesenbeck einstudiert hatten.
Außer dem inszenierten Jugendroman, den die neunte Klasse mit Deutschlehrerin Gudrun Spuhn im Unterricht gelesen hatte, wurden auf der Bühne in Raum 33 Parodien und Sketche aufgeführt. Im „English Corner“ präsentierten Fünft- und Siebtklässler mitreißende Songs und Theaterstücke, die sie mit ihren Englischlehrerinnen Karin Grünewald, Gisela Weber und Sonja Stemmer eingeübt hatten. Auch die Märchenparodien waren gut besucht und brachten die Zuschauer zum Lachen. Hier konnte der achte Jahrgang punkten.
Bei Mathe-Knobeleien gerieten ganze Familien ins Schwitzen. Unter Anleitung der Referendarinnen Wiebke Ransiek und Kathrin Richter wurde der Wissensdurst gestillt. Im Biologieraum erfuhren die Besucher mit allen Sinnen Biologie. Für Fragen der Eltern standen Marianne Spenthof und Alfons Löchte zur Verfügung.
Chemische Versuche, Computer im Unterricht, ein Meerforellenprojekt und eine Ausstellung wurden vom Publikum gut angenommen. Dass Technik nicht nur etwas für Jungs ist, bestätigten Cindy, Pia und Lisa, die Gipsrelief-Figuren mit ihrer Techniklehrerin Hildegard Senge hergestellt haben.
Die Kreishandwerkerschaft Ibbenbüren informierte über berufliche Möglichkeiten im Handwerk. Um einen Einblick zu bieten, wird am Tag der offenen Tür jeweils ein Gewerk präsentiert. Die Auszubildenden Denise Veit und Martin Rothfuchs führten mit ihrer Ausbildungsmeisterin im Friseurhandwerk die Jungen und Mädchen in die Strähnchentechnik ein, demonstrierten Dauerwellen und das Glätten von Haaren.
Die „Berufskundliche Ausstellung“ umfasste außerdem Präsentationen der Deutschen Angestellten-Akademie und der Unternehmen Bischof + Klein, Bunsieck & Partner und Windmöller & Hölscher.
Großen Zulauf hatten die Ausstellungen des Kurses „Garten und Floristik“ von Ingrid Klinkenborg, der Textildekoration und die kreativen Workshops.
Dass der Mensch überall auf der Welt zählt, wurde in dem Eine-Welt-Projekt deutlich. Der Erlös der Tombola und des Bücherflohmarkts geht an das brasilianische Kinderdorf Irati. Die Hauptschule unterhält seit Jahren gute Beziehungen zu dem Kinderdorf.
Fürs leibliche Wohl sorgten vor allem die Eltern, welche viele leckere Kuchen sowie Snacks anboten und bei der Zubereitung internationaler Spezialitäten tatkräftig Unterstützung leisteten. So erkundeten die Gäste der Schule gestärkt die vielzähligen Angebote, darunter auch das Schachturnier, die Ägypten-Werkstatt und die Dokumentation einer Projektfahrt nach Dänemark.
Insgesamt war es eine gelungene Veranstaltung. Schulleiter Rudolf Grunden und Konrektor Thorben Zilske waren sich einig. Am Ende des Tages hatten schon mehrere Eltern ihre Kinder für das nächste Schuljahr angemeldet. Weitere Anmeldungstermine sind vom 27. Februar bis zum 3. März.
(Quelle: WN 24.01.2012,Text: Esther Marx)
3000 Euro fürs Kinderdorf Irati
Dominic Hoge, Lea Lammerskitten, Henrik Hinnah, Matthias Hapkemeyer und Angela Müller-Muthreich überreichen Eva Linsky (von links) 3000 Euro. Zum Dank haben die Kinder in Irati ein Plakat gebastelt, dass in der Hauptschule einen Ehrenplatz bekommen soll. Foto:
(Ruth Jacobus)
Tecklenburg - 3000 Euro für das Kinderdorf Irati in Brasilien: Eva Linsky freut sich riesig, als ihr Lea Lammerskitten, Dominic Hoge und Henrik Hinnah das Geld überreichen. Wieder einmal hat es die Hauptschule geschafft, so viel Geld zusammen zu bringen. Seit Jahren unterstützt sie das Kinderdorf.
Der Erlös aus der Tombola beim Tag der offenen Tür, aus dem Brötchenverkauf in den Pausen und aus der Ein-Euro-Aktion (jeder Hauptschüler gibt einen Euro im Jahr) - alles für die Kinder in Irate. Das Dorf kontinuierlich zu unterhalten, sei schwierig, schildert Eva Linsky, Vorsitzende des Vereins Kinderdorf Irati.
Auf die Hilfe der Hauptschule kann sie sich verlassen. Lehrerin Angela Müller-Muthreich schafft es immer wieder, ihre Schüler zu motivieren. „Das sind ganz zuverlässige Leute“, lobt sie die Jugendlichen. Ebenso zuverlässig wird sie unterstützt von ihrem Kollegen Matthias Hapkemeyer und dessen Frau Sandra.
VON RUTH JACOBUS, LENGERICH
Mit Freude und Eifer am Schachbrett
Spiel und Spaß standen im Vordergrund beim Einladungsturnier der Schach AG der Hauptschule Tecklenburg. Eingeladen waren die jungen Schachspieler der Schule am Aasee aus Ibbenbüren. Mit Freude und Eifer absolvierte jeder Teilnehmer mehrere Partien gegen Spieler mit gleicher Spielstärke. Gut mithalten konnten auch die Jüngsten: Lucas Linke, Daniel Meier, Lennard Becker, Simon Karolak und Jan Philipp Rietbrock.
Nach vielen spannenden Partien erhielten alle Schachspieler der beiden Schulen von ihren Trainern Rudi Kuiter, Christoph Rasper und Bruno Kreimeyer eine gravierte Medaille überreicht.
Quelle: WN 19.11.2011
Ein Zacken für den Punker
Hauptschüler beteiligen sich an der Aktion "Kunstkreisel-Route"
Der Zacken für den Punker-Kopf ist so gut wie fertig. Seit den Sommerferien haben sich die Jugendlichen damit im Kunstunterricht beschäftigt. Deutlich zu erkennen ist der Hexenkopf.Foto: Ruth Jacobus
Tecklenburg - Keine Frage: Das wird ein Hingucker. Punk-Köpfe auf einem Kreisverkehr, natürlich mit der typischen Irokesen-Frisur. Drei Zacken auf jedem der vier Köpfe, zwölf insgesamt, allesamt handgefertigt. Und einer davon kommt von Tecklenburger Hauptschülern. Installiert werden die überdimensionalen Köpfe auf dem Kreisverkehr in Ibbenbüren Schierloh an der Zufahrt zur A 30.
Mit Leader-Mitteln der EU gefördert, soll im Altkreis Steinfurt eine „Kunstkreisel-Route entstehen, die 25 Kreisverkehre miteinander verbindet. In Schierloh sind es jahreszeitlich wechselnde Objekte, die den Kreisel schmücken. Kinder und Jugendliche wirken an der Gestaltung mit. Die Federführung hat der Verein „Kaja West“ im Auftrag des Kreises übernommen. Irina Saslawskaja-Ahlers und Bernhard Ahlers betreuen das Projekt und haben bei der Hauptschule nachgefragt, ob sie sich beteiligen wolle.
Das Interesse war da - sowohl bei der Kunstlehrerin Sabine Meyer-Hüggelmeyer als auch bei der Klasse 10b. Wie soll der Zacken aussehen, der quasi Werbung für Tecklenburg ist? Schnell kam man auf heimatliche Motive, zum Beispiel Burg und Hexenküche. Nach den Sommerferien ging es im Kunstunterricht los, wurden Entwürfe gemacht. Dann wurden die Schüler zu legalen Graffiti-Sprayern. Mit der Sprühdose zu „malen“ - gar nicht so einfach. Doch das Ergebnis kann sich sehen lassen.
Nun ist der Zacken so gut wie fertig, kann bald in Ibbenbüren montiert werden. Und dann könnte ein neues Projekt folgen, denn den Initiatoren ist aufgefallen, dass noch so mancher Kreisverkehr ohne Kunstwerk ist, zum Beispiel in Wechte. Es gibt also noch genug zu tun für die Künstler, die nicht nur im Unterricht aktiv sind. In ihrer Freizeit haben sie sich mit dem Objekt befasst, sich mit den Spray-Künstlern aus anderen Kommunen getroffen und sind auch zum Kreisel nach Ibbenbüren gefahren. Er soll halt perfekt sein - der Zacken aus Tecklenburg.
Aller guten Dinge sind drei
Die Hauptschule Tecklenburg gewinnt den Alfred-Feddermann-Cup
Unsere Pokalsieger
Am 13.10.2011 veranstaltete die Hauptschule Tecklenburg bei bestem Wetter zum dritten Mal den Alfred-Feddermann-Cup, benannt nach dem 2009 in den Ruhestand verabschiedeten Schulleiter. Teilgenommen am Turnier haben neben dem Gastgeber, dem Graf-Adolf-Gymnasium Tecklenburg (Vorjahressieger) und der Fürstenbergschule aus Münster, gecoacht vom ehemaligen Kollegen Lothar Schulte, in diesem Jahr auch die Marienschule Emsdetten, die ehemalige Schule von Konrektor Thorben Zilske.
Die Mannschaften setzen sich aus Schülerinnen und Schülern des Geburtsjahres 1998 bis 2000 zusammen. Gespielt wurde in einer Gruppe „jeder gegen jeden“ mit einer Spieldauer von zwei mal zwölf Minuten. Die Partien gingen äußerst fair und knapp über die Bühne. Trotz aller Ausgeglichenheit setzte sich die Hauptschule Tecklenburg mit drei Siegen souverän gegen die Konkurrenz durch und konnte (endlich) im dritten Jahr den „Pott“ zuhause behalten. Auf dem zweiten Platz folgte die Fürstenbergschule und den dritten Platz teilten sich punktgleich das Graf-Adolf-Gymnasium und die Marienschule.
Im Anschluss übergab Namensgeber Alfred Feddermann den von ihm gestifteten Wanderpokal an die Gewinnermannschaft und verteilte unter allen Teilnehmern „geschmackvolle“ Preise.
Der Schulleiter Rudolf Grunden bedankte sich für die gelungene Veranstaltung bei dem Organisator Johannes Lohmöller, dem Stadionsprecher Werner Beckmann, aber in erster Linie bei den fairen Spielern für ein sehr unterhaltsames Turnier. Besonderer Dank gebührt auch den Schieds- und Linienrichtern aus den Jahrgangsstufen neun und zehn der Hauptschule Tecklenburg und allen Zuschauern für die tolle Stimmung.
Aktion Afrika-Hilfe
Hilfe für Afrika war am 22.9.2011 das Motto für eine spontane Hilfsaktion der Schülerinnen und Schüler aus Klasse 7b der Hauptschule Tecklenburg. Im Religionsunterricht entstand nach Diskussion über die Hungerkatastrophe in Afrika zusammen mit Fachlehrerin Frau Laumann die Idee, zu Hause - weitgehend sogar ohne Hilfe der Mutter - Kuchen zu backen und diese in der Pause der gesamten Schülerschaft zum Verkauf anzubieten. Beim Preis von nur 0,50 € pro Kuchenstück war in kürzester Zeit der gesamte Kuchen verkauft. Der Erlös ist bestimmt für die hungernden Menschen in Afrika.
Projektwoche v. 4.4.-8.4.2011
Babysitten statt pauken

Sonja Theile-Berg (rechts) und ihre Babysitter. Die jungen Leute lernen den Umgang mit Kleinkindern in Theorie und Praxis, haben viel Spaß an Rollenspielen.Fotos:
(Ruth Jacobus)
Tecklenburg - Den Wald erforschen, Wände streichen, Mangas malen oder sich als Babysitter versuchen: „Lernen ist mehr als Schule“ heißt das Motto der Projektwoche. Die Klassen der Hauptschule haben sich in Künstler-Ateliers, Werkstätten und Schulungsräume verwandelt. Natürlich wird dort viel gelernt, aber eben kein typischer Schulstoff.
Foto: Aus 25 Themenbereichen konnten sich die Schüler aussuchen, womit sie sich in dieser Woche beschäftigen wollten. Da gehen Schüler auf „Schatzsuche“ beim Geocaching, werden aus alten Dingen Frühlingsdekorationen gebastelt, Stoffe kunstvoll bemalt, sportliche Angebote genutzt und Fast-Food in Theorie und Praxis getestet.
Dass die Organisation im Vorfeld viel Arbeit gemacht hat, ist klar. Doch es hat sich gelohnt. Nicht nur die Schülerinnen und Schüler, auch die Pädagogen haben viel Spaß an den Projekten. Alle voran Schulleiter Rudi Grunden - auch wenn er sich gestern extrem vorsichtig im Verwaltungstrakt bewegen musste: Dort schwangen die Mädchen und Jungen begeistert die Farbpinsel.
Ein Thema, aber an jedem Tag ein neuer Aspekt - das lässt keine Langeweile aufkommen. So übt sich die Golfgruppe in Ladbergen nicht nur im Treffen des Balls, sondern bekommt heute auch einen Benimm-Kursus geboten. Zum Projekt „Wald erleben und erforschen“ gehört der Bau von Pflanzenpressen und „Bienenhotels“ ebenso wie ein Besuch im Saerbecker Wildfreigehege. Bei anderen Gruppen wiederum stehen Ziegen, Pferde und Haustiere im Mittelpunkt.
17 Mädchen und immerhin ein Junge machen mit Begeisterung einen Babysitter-Kursus. Den leitet Sonja Theile-Berg vom DRK. Und freut sich: Fast alle wollen jetzt dem Jugendrotkreuz beitreten und auch wirklich als Babysitter arbeiten.
Eine Sprachreise nach England und eine internationale Begegnung - mit Forellen angeln - in Dänemark gehören ebenfalls zu den Projekten.
Die Jugendlichen genießen die Projektwoche, arbeiten konzentriert und entdecken dabei auch schon einmal eine neue Seite an sich selbst. Dass sie dabei auch noch riesigen Spaß haben, ist nicht zu überhören.
Lernen ist mehr als Schule, viel mehr. Für die jungen Leute eine Erfahrung, die motiviert und Lust am Ausprobieren macht.
Mathe-Knobelei
Zur zweiten Runde der Matheknobelei 2010/11 startete das Team unserer Schule am 07. April mit insgesamt 11 Schulmannschaften auf Kreisebene. Die Aasee-Schule in Ibbenbüren war Austragungsort dieses Wettbewerbs für Schüler/innen des 5./6. Jahrgangs. Unsere Schulsieger Vladislav Slutski, Mete Yilmaz, Jan Clausmeyer und Henry Rapelius mussten dort als Mannschaft ihr Können zeigen. Es sprang ein sehr erfreulicher 3. Platz für das Team der Tecklenburger Hauptschüler heraus. Neben Urkunden erhielten sie weitere Präsente. Diese überreichten Vertreterinnen der Kreissparkasse Steinfurt, die den Wettbewerb unterstützt.
Kinderdorf Irati
Hier steht ein kurzer Film über das "Kinderdorf Irati" zum Download.
Ein glückliches Jahr
Thorben Zilske (Mitte) erhielt gestern im Beisein von Schulleiter Rudi Grunden von Schulrat Herbert Westhoff (rechts) die offizielle Ernennungsurkunde als Konrektor der Hauptschule. Foto: (Ruth Jacobus)
Tecklenburg - Für Thorben Zilske geht ein ereignisreiches Jahr zu Ende. Im Mai wurde er kommissarischer Konrektor der Hauptschule. Seit gestern darf er das Wörtchen kommissarisch getrost weglassen, denn er erhielt von Schulrat Herbert Westhoff die offizielle Ernennungsurkunde. Nicht nur beruflich, auch privat blickt er gern auf das Jahr 2010 zurück. Vor drei Monaten ist Zilske Vater einer kleinen Tochter geworden und er hat mit seiner Familie ein Haus in Greven-Reckenfeld erworben. Der 32-Jährige ist mehr als zufrieden.
Im Oktober 2009 hatte er für die Stelle an der Hauptschule beworben und ist seit Ostern 2010 regelmäßig nach Tecklenburg gefahren, um die Schule kennen zu lernen. Am 26. Mai wurde er offiziell „abgeordnet“ und wagte sofort den Sprung ins kalte Wasser. Vier Wochen lang vertrat er den erkrankten Schulleiter. „Ich hatte eine Super-Unterstützung“, lobt er seine Kollegen, die ihn nicht nur sehr gut aufgenommen, sondern ihm auch geholfen hätten.
Zilske stammt gebürtig aus Schleswig-Holstein, aus Rendsburg und lebt seit 25 Jahren in Greven-Reckenfeld. In Münster hat er Mathematik und Sport studiert. Sein Referendariat absolvierte er in Bocholt und wechselte dann an die Emsdettener Marienschule.
Mathematik und Sport, die beiden Fächer machen ihm gleich viel Spaß. Obwohl: „Es sind ja schon fast Gegensätze.“ Einerseits denken, andererseits toben, das sei eine gute Kombination. „Ich unterrichte beides gerne.“
VON RUTH JACOBUS, LENGERICH
„walking the dog“
Der Hund im Fokus der Gegenwartskunst - diese Ausstellung der Kunsthalle Dominikanerkirche in Osnabrück besuchten die Schüler eines Kunstkurses der 9. Jahrgangsstufe.
Sie erlebten eine ganz besondere Führung, in der sie sich aktiv mit den Werken auseinander setzten und ihre Ergebnisse anschließend den Mitschülern vorstellten, die oft nicht schlecht staunten. Sie schrieben Märchen, Berichte, Gruselgeschichten sowie innere Dialoge zu den Exponaten und improvisierten Klänge dazu. Ergänzende Informationen bekamen sie von der Museumspädagogin Christel Schulte, die vom Engagement der Schüler sehr angetan war, genau wie ihre Kunstlehrerin Cornelia Zorn.
„Besuchen wir bald wieder eine Ausstellung?“, fragten die Schüler am Schluss.
weitere Fotos
Hilfe hat Gesichter
Stolze Gefühle bei den Schülern Timo Peter, Dominic Hoge und Henrik Hinnah (alle Klasse 9 b, Mitte von links): Sie durften 3000 Euro an die Vorsitzende des Vereins Kinderdorf Irati, Eva Linsky (vorne links), überreichen, hinten Angela Müller-Muthreich.
Tecklenburg/Brochterbeck - Eva Linsky war schon oft in der Hauptschule in Tecklenburg zu Gast. Die Vorsitzende des Vereins „Kinderdorf Irati“ kommt immer gerne, weil die Schule zu den Paten des Projektes in Brasilien zählt. Mal geht es um aktuelle Informationen, ein anderes Mal soll die Projektwand mit neuen Materialien bestückt werden.
Gestern freute sich Eva Linsky ganz besonders: Die Schule überreichte ihr 3000 Euro für die Arbeit des Kinderdorfes - der Erlös der Aktionen in der Hauptschule.
„Viele Dinge tragen dazu bei, immer wieder gute Erlöse für die Arbeit im Kinderdorf zu erzielen“, erläuterte Angela Müller-Muthreich. Geld aus dem Brötchenverkauf, aus einer Bücheraktion der großen Tombola oder aus dem Café beim Elternsprechtag zeigte, dass die Arbeit in Irati in der Schule durchaus bekannt ist.
Die Vertrauenslehrerin hat sich mit einer Delegation der Schule 2005 selbst ein Bild vor Ort gemacht - und ist aufgrund der Eindrücke seitdem noch engagierter bei der Sache. Um das Projekt wieder einmal intensiver in das Bewusstsein zu rücken, regte sie an, in allen Klassen über die Arbeit zu berichten.
Schulleiter Rudi Grunden betonte, die Schule sei seit 1992 für das Projekt engagiert. „Es gibt direkte Gesichter“, weil das Geld unmittelbar in die Arbeit fließe.
In dem Kinderdorf leben aktuell etwa 35 Kinder. Viele weitere kommen und nutzen die Angebote, berichtete die Vorsitzende; insgesamt etwa 200 Kinder in der Woche. „Da gibt es zum Beispiel noch Schulunterricht im Schichtdienst.“
Einige Kinder hätten vormittags Unterricht und nachmittags Förderung und umgekehrt. Sozialeltern betreuten die Kinder, „die eines besonderen Schutzes bedürfen und oft schon viel Leid erlitten haben“, erläuterte Eva Linsky. Direkt daneben ist eine Favela,, ein riesiges Vorstadt-Slum. „Von dort aus droht auch Gefahr für die Kinder“, beschrieb Linsky die Lage. „Die Kinder dürfen dort nicht hin.“ Andersherum sei das Projekt so akzeptiert, dass Überfälle oder Einbrüche nicht zu befürchten seien. Die Leitung des Projekts obliegt Franziskanerinnen.
VON ERHARD KURLEMANN
Hauptschulen kein "Hort der Gewalt"
In einem Interview mit den „Westfälischen Nachrichten“ kritisiert unser Schulleiter Herr Grunden die Behauptungen des Kriminologen Prof. Dr. Christian Pfeiffer. Pfeiffer hatte bei der letzten Kreisbegegnung in Ibbenbüren gesagt, dass Hauptschulen ein „Hort der Gewalt“ seien.
"Trifft in keiner Weise zu"
Interview mit Herrn Grunden
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Lagemann ist neuer Vorsitzender
Mit einem Blumenstrauß verabschiedete Schulleiter Rudolf Grunden (rechts) Thomas Peters, der vier Jahre den Freundeskreis geführt hatte; links dessen Nachfolger Johannes Lagemann.
Tecklenburg - Einen Stabwechsel meldet der Freundeskreis der Hauptschule Tecklenburg: Johannes Lagemann ist neuer Vorsitzender.
Der Vorsitzende Thomas Peters hatte zur Mitgliederversammlung eingeladen und bilanzierte die Arbeit des vergangenen Jahres.
Besonders positiv waren im vergangenen Jahr vor allem der nun wieder angestiegene Mitgliederbestand und vielfältige vom Freundeskreis unterstützte Maßnahmen für die (technische) Ausstattung der Schule.
Nach vier erfolg- und arbeitsreichen Jahren als Hauptverantwortlicher für den Freundeskreis stellte sich Peters nun nicht mehr zur Wiederwahl. Schulleiter Rudolf Grunden bedankte sich beim scheidenden Vorsitzenden mit einem Blumenstrauß.
Bei den folgenden Neuwahlen stimmte die Versammlung einmütig für Johannes Lagemann, der die Aufgabe als Vorsitzender zukünftig übernehmen wird, heißt es in der Mitteilung.
Eine gute Investition
Ein neues Computernetzwerk ist jetzt an der Hauptschule Tecklenburg fertiggestellt worden Oliver Upmann, Systemberater Netze bei Bunsieck und Partner; Bürgermeister Stefan Streit und Erdkunde-Fachlehrer Johannes Lohmüller (von links) schauen zu.
Tecklenburg - „Diese 22 000 Euro hat die Stadt gut investiert“, freut sich Hauptschulleiter Rudi Grunden. Das neue Computernetzwerk an der Schule funktioniert inzwischen reibungslos und stabil. Im Computerraum gibt es 30 Arbeitsplätze, in bald allen Klassen weitere zwei Arbeitsplätze. „Alle sind über sogenannte Thin-Clients mit einem Server verbunden“, erläutert Oliver Upmann, Systemberater Netze, der ausführende Firma Bunsieck & Partner. Der Vorteil gegenüber dem „wilden Vorgängersystem“, so Grunden: Der Lehrer kann jedem Schüler die Programme zuweisen, die genau für den jeweiligen Unterricht benötigt werden. „Der Computer wird somit ein Arbeitsplatz und ist nicht nur ein Spielgerät“, beschreibt der Schulleiter die Vorteile, die „von vielen Schülern als Nachteile“ empfunden würden.
„So ein Thin-Client kann nicht von allein arbeiten, er ist auf einen Server angewiesen“, betont Upmann. Die Grundkonfigurationen seien jeweils vorhanden.
Ein Ergebnis zeichnet sich schon ab: „Der Computerraum wird jetzt noch intensiver genutzt.“ Das hänge damit zusammen, dass die „Vorgänger-Lösung“ trotz allen Einsatzes sehr fehleranfällig gewesen sei. „Das allein hat schon viele Kollegen abgeschreckt.“
Und jetzt? „Dies ist insgesamt eine saubere Lösung, die sehr gut zu handeln ist“, hebt Grunden hervor. Und die Hauptschule verfügt nunmehr über zwei getrennte Systeme; eines für den Unterricht und eines für die Verwaltung der Schule.
Durch das neue Netzwerk liege die Schule im Trend der Zeit. „Wir haben zunächst kein Wünsche mehr“, bemerkt der Schulleiter in Richtung Bürgermeister Stefan Streit. Ein kleines Problem will die schule selbst lösen: Derzeit gibt es im Lehrerzimmer für 36 Kollegen nur einen Computer.
VON ERHARD KURLEMANN
Wanderpokal bleibt in Tecklenburg
Der Alfred-Feddermann-Cup bleibt in diesem Jahr in Tecklenburg. Das Graf-Adolf-Gymnasium hat sich im Turnier gegen die Hauptschulen aus Lotte, Tecklenburg und Münster durchgesetzt. Die Fotos sind jetzt online.
Projekttag Religion der Hauptschule Tecklenburg
Vorstellen der Arbeitsergebnisse aus den verschiedenen Gruppen am Projekttag Religion.
„Lebe deinen Traum – Fang an!“ lautete das Motto des Abschlussjahrgangs
der Hauptschule Tecklenburg beim Projekttag Religion in der Evangelischen Jugendbildungsstätte.
Die Schülerinnen und Schüler setzten sich in unterschiedlichen Kleingruppen mit Lebensträumen und Visionen auseinander.
„Ich will mein Leben selbst in die Hand nehmen und gestalten“, so formulierte es eine Schülerin. Deutlich wurde auch, dass Träume –wenn sie gelebt werden sollen- eigenen Einsatz und viel Mut erfordern. Ich muss eine Menge investieren und brauche auch Menschen, die mich unterstützen und mir Halt geben.
Als Symbol für den Traum jeder Schülerin und jedes Schülers wurde ein individuell ausgesuchter Gegenstand in den zwei Meter großen Traumfänger eingewebt.
Was es bedeutet, eigene Träume umsetzen zu wollen, erarbeiteten die Zehntklässler
musikalisch, künstlerisch und erlebnisorientiert mit der Schulreferentin und Pfarrerin
Kerstin Hemker, dem Diakon Chrost, den Pfarrern Andre Ost und Rüdiger Schwulst,
sowie Bildungsreferenten und den Lehrerinnen Gabriele Laumann und Sabine Meyer-Hüggelmeyer.
Kompetenzcheck – ein Schritt auf dem Weg zum richtigen Beruf
Die drei 8. Klassen der Hauptschule Tecklenburg nutzen das Kompetenzfeststellungsverfahren der Kreishandwerkerschaft.
Alle Schülerinnen und Schüler der drei Klassen des 8. Jahrgangs der Hauptschule Tecklenburg nehmen in diesem Jahr an einem Kompetenzfeststellungsverfahren in den Räumen der Kreishandwerkerschaft in Ibbenbüren teil. Finanziert wird dieser handlungsorientierte Kompetenzcheck von der Stiftung Partner für Schule NRW, die dafür 5000 € bereitgestellt hat.
Bei diesem Check werden berufliche Basiskompetenzen getestet, z. B. erkennen die Jugendlichen ihr handwerklich motorisches Geschick, wenn sie einen Fisch aus einem Holzbrett ausfeilen. Beim Programmieren eines Telefons mithilfe eines Handbuches und über Anweisungen per Kopfhörer werden das Instruktionsverständnis und die Umsetzung getestet. Während dieses Tests werden die Schülerinnen und Schüler von pädagogischen Mitarbeitern der Kreishandwerkerschaft beobachtet, um Schlüsselkompetenzen wie z. B. Selbständigkeit, Motivation und Kritikfähigkeit festzustellen.
Nach Auswertung des sechsstündigen Tests kommen die Mitarbeiter der Kreishandwerkerschaft in die Schulen, um jedem einzelnen Jugendlichen seine Stärken und mögliche Entwicklungsfelder darzustellen. Ebenso werden Berufsmöglichkeiten aufgezeigt. Auch die Eltern sind bei diesen Gesprächen willkommen.
weitere Bilder
Medaillen für Hauptschule Tecklenburg!
Seit jetzt 20 Jahren nehmen Schüler unserer Schule am größten Schachturnier für Hauptschulen in Ibbenbüren teil, es gilt als größtes Schachturnier für Hauptschüler in Deutschland.
Am 23. April 2010 kehrte die Schachmannschaft der Hauptschule Tecklenburg mit dem ersten Platz vom 21. Euregio- Schachturnier zurück.
In der spielstarken Gruppe B waren Nick Schubert, Marcus Wiechert, Nikita Gramow und Florian Fechner (von links) nicht zu schlagen.
Im Einzelturnier der besten Hauptschulschachspieler, das im Anschluss nach den Mannschaftsspielen stattfand, belegte Florian Fechner den zweiten Platz.
Allen Spielern einen herzlichen Glückwunsch!
weitere Fotos
SCHÜLEREINTOPF auf Landesebene erneut erfolgreich!
Schon zum dritten Mal seit 2006 hat es die Redaktion der Schülerzeitung SCHÜLEREINTOPF geschafft: Das Ministerium für Schule und Weiterbildung in NRW teilte nun mit, dass die Jury für den Schülerzeitungswettbewerb der Länder 2010 unsere Schülerzeitung für den Bundeswettbewerb erneut nominiert hat. Über diese große Auszeichnung freut sich natürlich das ganze Redaktionsteam!
Tatkräftigen Einsatz zeigten die Schülerinnen und Schüler der Hauptschule Tecklenburg mit ihren Aktionen zugunsten der Erdbebenopfer in Haiti. Während die Klasse 6a mit ihren Lehrerinnen Frau Klinkenborg und Frau Weber selbstgebackene Kekse, Plätzchen und eigens hergestellten Gelee u.a. am Tag der offenen Tür verkauften, bot die Klasse 6c mit der Religionsgruppe des 7. Jahrganges (Lehrerinnen Frau Laumann und Frau Dohmann) frische Waffeln in der Pause für die Mitschüler an. Diese Aktivitäten erbrachten stolze 336 €. Dieser Betrag wurde inzwischen an die UNICEF-Erdbebenhilfe überwiesen.
Unser Bild zeigt die beteiligten Schüler bei der Vorbereitung in der Schulküche.